Logostopia und Tiefenmaterialismus

von Stefan Brönnle erschienen in Hagia Chora 3435/2010

Stefan Brönnle über die Vermählung von Mensch und Erde

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Eigentlich ist es paradox, in einer Geomantie-Zeitschrift einen Artikel über Utopien, über meine Utopie im Zusammenhang mit der Erde und der Geomantie, zu schreiben. Denn „Utopia“ ist im Griechischen die „Nicht-Örtlichkeit“. In der 1516 von Thomas Morus entwickelten Vorstellung von „Utopia“, der idealen Gesellschaft und Lebensgemeinschaft, klingen zwar einige denkenswerte Ideen an, wie die Aufgabe des Privateigentums oder die gemeinschaftliche landwirtschaftliche Nutzung der Allmende, dennoch haben mich bestimmte Vorstellungen dieser Utopie immer abgeschreckt: Häuser werden hier zur bloßen Unterkunft, die alle zehn Jahre gewechselt werden soll. Eine Verortung des Menschen findet auf diese Weise nicht statt, ja, die Entfremdung vom Ort wird geradezu programmatisch. In diesem engeren Sinn kann meine Vision daher eben keine Utopie sein, weil sie den Wunsch nach Verortung des Menschen voraussetzt und die enge Verbindung von Mensch und Erde zum Ziel nimmt. Insofern müsste man eher von einer Pantopie, einer alle Örtlichkeiten umfassenden Vision reden. Besser noch von einer Logos­topie (aus logos: Bewusstsein, Sinn und topos: Örtlichkeit), einer Verortung des Bewusstseins.
In gewisser Weise ist das „Utopia“ von Thomas Morus eine logische Konsequenz patriarchalen Denkens und Handelns. Die Entortung, die Morus skizziert, findet heute tatsächlich statt. Für den transpersonalen Psychologen Tom Pinkson waren Drogenprobleme in erste Linie Folgen einer Entortung des Menschen. Unsere Umwelt entwickelt sich so rasant, dass keine ortbezogenen Mythen mehr entstehen können. Der Ort, der noch vor wenigen Jahren ein tiefes seelisches Erkennen auslöste, kann morgen bereits überbaut oder abgerissen sein. Tom Pinkson heilte junge Heroinabhängige, indem er mit ihnen in menschenleere Wildnis fuhr, wo solche ortsbezogenen Mythenbildungen erneut stattfinden konnten.

Entkörperlichung und Tiefenmaterialismus
Auch in der Entwicklung künstlicher Intelligenz, des Internets oder gerade virtueller Realitäten in Videospielen und so erstaunlichen Massenbewegungen wie „Second Life“ – einer vollständig auf virtueller Cyberrealität basierenden „materielosen Realität“ - wird die unglaubliche Entkörperlichung des Menschen erkennbar. Selbst „die Esoterik“ sehnt sich nach einer entmaterialisierten Form des Seins. In den Celestine-Romanen von James Redfield entkörperlicht sich der Mensch auf dem Weg seiner Transformation mehr und mehr. Die Sehnsucht nach „Licht, Licht, Licht“ der esoterischen Szene ist ein gutes Beispiel für den sich vom materiellen Sein sehnsüchtig entfernenden menschlichen Geist.
Gerade in dieser intensivsten Phase sich entortender Geistigkeit begann sich seit Mitte der 1980er-Jahre die Geomantie auszubreiten. Obgleich auch hier Sehnsüchte nach Entkörperlichung durchaus festzustellen sind, wendet sich doch der Großteil der geomantisch interessierten Menschen der Erde zu und bemüht sich, diese zu erkennen und zu erfahren. Materie – in diesem Begriff steckt das Wort „Mater“. Materie ist die Mutter. Eine Mutter schenkt ihrem Kind zunächst einmal eines: ihren Körper. Ein Teil ihres Körpers entwickelt sich zu einem eigenständigen Wesen und gibt ihm schließlich den Raum für eine Eigenentwicklung. Auf solchen Gedanken fußend, wurde in kleiner Runde in einem Gespräch mit Johannes Heimrath vor Jahren das etwas provokative Wort des „Tiefenmaterialismus“ geboren, das ich bis heute gerne verwende, um der Entkörperlichung und Entortung des Menschen eine Gegenidee entgegenzusetzen: In dieser Vorstellung geht es darum, sich der Erde ganz zuzuwenden, ja, in ihre Materialität einzutauchen – doch nicht in der oberflächlichen Form des bekannten Materialismus, die nur die physische Ebene zu analysieren und vor allem zu kontrollieren sucht, sondern auch und gerade mit dem ganzen Bewusstsein, mit dem ganzen Leib, der Geist und Seele und die körperlichen Empfindungen beinhaltet.

Göttin Erde?
Ein in geomantischen Kreisen gebräuchliches Wort ist das der Erde als Göttin. Sicherlich lässt sich mit z. B. Göttinnenstatuetten wie der berühmten „Venus von Willendorf“, der „Göttin aus der Hohle-Fels-Höhle“, den „Fat Ladies“ von Malta und anderen belegen, dass der Mensch einstmals ein göttliches Urwesen verehrte, das auch mit der Erde assoziiert wurde. Nicht vergessen werden darf dabei jedoch, das diese göttliche Urgestalt weit mehr war als „nur“ die Erde, denn sie versinnbildlichte auch Sonne und Mond, den Sternenraum, ja die ganze existente Welt. So gebar in der griechischen Mythologie Gaia den Uranos (Himmel) und vermählte sich später mit ihm. Dies ist ein anthropomorphes Sinnbild eben der geistdurchdrungenen Materie.
Die Begrifflichkeit „Göttin“ stimmt mich nachdenklich. Gott oder ein göttliches Wesen ist in sich ganz und heil und darum heilig. Es bedarf weder einer Heilung, noch einer inneren Entwicklung, denn es hat Vollkommenheit nie verlassen. So gesehen, ist die Vorstellung einer Göttin „Erde“ mit der Idee von „Erdheilung“ inkompatibel. Aber kann ein Wesen, das evolutionäre Entwicklungsschritte macht, das sich fortentwickelt, Krisen durchlebt und Krankheiten erfährt, in letzter Konsequenz vollkommen sein? Eine Mutter, die ein Kind gebärt und somit die krea­tive Macht besitzt, Leben zu schenken, ist nicht vollkommen, auch wenn ein Kind dies gerne in seiner frühen Entwicklung so sieht und mit dem Heranwachsen mehr und mehr die „Normalität“ seiner Mutter erkennt, sich damit auseinandersetzt, diese ausnutzt und zu guter Letzt – hoffentlich – lieben lernt.
Die Erde ist ein Wesen. Das ist eine in meinen Augen unbestreitbare Tatsache, die durch die Gedankengänge eines James Lovelock bis in die biologischen Mechanismen hinein belegbar wird. Die Erde ist nicht – in letzter Konsequenz – göttlich, jedenfalls nicht mehr als auch der Mensch ein göttliches Wesen ist – wenngleich dieses gigantische, jede Zelle, jedes materielle Molekül durchdringende Makrobewusstsein uns göttlich erscheinen mag. In diesem Sinn ist die Erde freilich – wie der Mensch auch – ein heiliges Wesen. Um keinen Knoten in die Zunge zu bekommen, sprechen wir weiterhin von „göttlich“. Ja, der Mensch ist göttlich. Selbst die Bibel spricht davon: „Darum sollt ihr vollkommen sein, so wie euer Vater im Himmel vollkommen ist“ (Matth. 5,48) oder gar: „Wisst ihr, wie ihr genannt werdet? – Götter.“ (Joh. 10,35).

Mensch und Erde
Vor Jahren flimmerte ein Fernsehspot des BUND (Bund Naturschutz) in unsere Wohnzimmer: „Die Natur braucht uns nicht – Aber wir brauchen die Natur!“. Obgleich ich mit dem Naturschutzgedanken aufgewachsen bin, die ersten lokalen Altpapier-Sammelaktionen organisiert und nicht zuletzt Landschaftsökologie in München studiert habe, hat mich dieser Satz zutiefst erschreckt und abgestoßen. Was für ein Menschenbild?! Der Mensch – ein überflüssiges, nutzloses Etwas? Ein Komen­sale oder gar Virus der Erde? Welchen Nutzen, welchen Sinn hätte seine physische Existenz auf dieser Erde?
Die Erde hat eine belegbare Evolution hinter sich: Aus einer Gaswolke feinster Materieteilchen entwickelte sich nach und nach stabile Materie, eine Physis, die befähigt ist, selbst Leben zu kreieren. Zunächst begannen einfachste Pflanzen als Ausdruck der Vitalkraft zu wachsen und sich höherzuentwickeln. In der Fauna schließlich entwickelte sich nach und nach ein Bewusstsein, das über diese Physis und Vitalkraft reflektieren konnte. In den Sauriern entwickelte sich instinktgesteuertes Verhalten, das im menschlichen Gehirn noch als „Reptilienhirn“ (Stammhirn) fortlebt und in Gefahrensituationen unmittelbar angesprochen wird. Mit den Säugetieren kam das limbische System hinzu, das uns befähigt, Emotionen bewusst zu erleben und über Spiegelneuronen auch die Gefühle anderer Artgenossen zu erkennen und mit ihnen mitzufühlen. In den Primaten und Walen schließlich entwickelte sich ein Großhirn, das vernunftbegabt ist und das Bewusstsein aus seiner traumartigen Existenz erhebt.

Gott schläft im Stein,
atmet in der Pflanze
träumt im Tier –
und erwacht im Menschen.
S. Painadath SJ, Indien

All dies, obwohl die Erde uns nicht braucht? Ich denke nicht. Der Philosoph Friedrich W. J. Schelling schrieb „Und sie [die Natur] schafft sich einen Geist, durch den sie erwacht und zu Bewusstsein kommt“. Der Mensch erscheint hier nicht mehr als sinnloser Appendix oder Schwanzstummel der Evolution, sondern als Coevolution der Erde. Zwei göttliche Wesen, die sich entschieden haben, gemeinsam einen Weg zu gehen. Die Erde schenkt dem Menschen einen Körper, sie wird zur „Mutter Erde“, der Mensch schenkt der Erde einen Zugriff auf neue Bewusstseinsschritte, auf Ebenen der Wirklichkeit, die sie alleine so nicht durchleben kann. Es ist eine enge Symbiose, eine geistig-seelische Evolution, die hier gemeinsam vollzogen wird.
Die Schritte seiner physischen Evolution durchlebt der Mensch noch im Mutterleib wie im Zeitraffer: Aus einer einzigen Zelle, die vom „Mater“-Bewusstsein durchdrungen ist, entwickelt sich ein amöboides, später krebs- oder gar fischartiges Etwas. Schwimmhäute bilden sich und werden wieder zurückgebildet. Ein Flaum überzieht den ganzen Körper des Fötus wie ein Pelz und wird wieder zurückgebildet. Nach der Geburt setzt sich dieses evolutionäre Nachvollziehen fort, auf das Kriechen und das Krabbeln folgt das Sich-Erheben. Das Kind beginnt, die Mutter von außen zu betrachten. Mehr und mehr entwickelt das Kind seine eigenen Wünsche, die auch Gefühle wie Frustration, Angst und Wut der Mutter gegenüber hervorbringen. Mehr und mehr trennt sich das Wesen Kind vom Wesen Mutter. In der Pubertät schließlich kommt es zu einer starken Entwicklung des „mentalen Felds“. Der Jugendliche trennt sich auch moralisch-geistig von seinen Eltern und tritt oft ganz bewusst in Kontrapositionen zu diesen. Auch hat er gelernt, den Willen und das Verhalten der Eltern in einem gewissen Maß zu steuern und zu manipulieren, um zu erhalten, was seinen Bedürfnissen entspricht.

Geistig-evolutionäre Schritte
Wir erkennen eine innige, beidseitige evolutionäre Verbindung zwischen Erde und Mensch. Zugegeben, es ist hypothetisch, aber das haben Utopien – pardon: Logostopien – so an sich: Für mich steht der Mensch heute geistig-evolutionär in der Phase nach der Adoleszenz. Die großen Auseinandersetzungen, die inneren Verweigerungen der Mutter, der Materie gegenüber, haben ihren Höhepunkt erreicht. Der Mensch entkörperlicht sich mit selbst geschaffenen virtuellen Realitäten mehr und mehr.
Jetzt könnte er den Schritt tun in die Phase, in der er sich den Eltern gegenüber nicht mehr verweigern muss. Er kann ihnen gegenübertreten als gleichberechtigtes, erwachsenes Wesen, das seine Bedürfnisse lebt, aber auch seine Pflichten erkennt. Erwachsen zu werden, bedeutet in der Regel auch, sich selbst der Mutter- bzw. Vaterschaft zu stellen. Selbst schöpferisch tätig zu werden, zu erfahren, was es für ein schwächeres Wesen bedeutet, letztlich ausgeliefert zu sein. Man erfährt dessen Bemühen, sich freizustrampeln, die fast diktatorische Art eines Kindes, seine Bedürfnisse zu stillen – ohne Rücksicht auf die Lebensrhythmen der Eltern. Und man erlebt die unglaubliche Liebe zu diesem Geschöpf, das einen nächtelang wachgehalten hat und nun noch mit „Warum?“-Fragen den letzten Nerv raubt.
Steht der Mensch als Ganzer tatsächlich an einer solchen Schwelle, wird er ein Stück vollkommener. Überwinden wir diesen nächsten großen Evolutionsschritt, so tritt das Wesen Mensch dem Wesen Erde gleichberechtigt gegenüber. Er ist befähigt, eigene Welten zu kreieren, eigene Wirklichkeiten zu erschaffen, und er erkennt seine Verantwortung an, die er mit solchen schöpferischen Akten übernimmt.
An einer solchen Zeitenschwelle stehen wir heute – egal, wie lange die Schwellenzeit auch dauern mag. Man muss nicht den Mayakalender oder das vielbeschworene Wassermannzeitalter bemühen, um zu erkennen: Der Mensch wird sich bewusst, dass es so nicht weitergeht. Vor ihm stehen zwei Wege offen. Der eine Weg führt ihn oberflächlich in eine vollständig entseelte Materie, in den rein äußerlichen Materialismus weiter, der die tiefe Bewusstheit der Materie nicht zu erkennen vermag. Zugleich treibt es ihn zu einer immer stärkeren Entkörperlichung, da die Sinn­losigkeit entseelter Physis ihm nur noch Qual bereitet und er nach einer befreiten inneren Existenz strebt. Dieser Weg führt zu einer Trennung von Geist und Materie, zu einem Scheideweg von Erde und Mensch. Beschreitet der Mensch diesen Weg, so wird er tatsächlich zu einem Parasiten, der körperliche Funktionen der Mutter nutzt, ohne geistig verbunden zu sein, ohne Sorge für ihre Evolution zu tragen.
Der andere Weg aber lässt ihn innehalten, lässt den Menschen erkennen, dass die Erde zutiefst beseelt und durchgeistigt ist. Wir erfahren derzeit tatsächlich dieses Innehalten. Die Quanten­physik – zunächst Prototyp oberflächlich materialistischen Denkens – erkennt, dass Materie auf Geist reagiert und im Welle-Teilchen-Dualismus mit uns zu kommunizieren beginnt. Diese Erkenntnis ermöglicht einen geistigen Quantensprung. Wir werden uns nicht entkörperlichen, nicht ätherisieren, im Gegenteil! Wir erfahren die Durchdrungenheit der Physis mit Bewusstsein. Dies lässt uns gemeinsam mit der Erde eine neue Bewusstseinsebene erreichen, in der Körper, Geist und Seele tatsächlich gleichzeitig erfahren werden können. Nun kann der Mensch zum Mitschöpfer werden, kann gemeinsam mit dem Erdbewusstsein vollkommen neue Wirklichkeiten und Erfahrungsmöglichkeiten für das Bewusstsein erschaffen. Der Mensch wird in dieser Vision zu einem göttlichen Heros, Kind und Gemahl der Erde zugleich!

Die Rolle der Geomantie
Um sich der Frage zu stellen, welche Rolle die Geomantie an diesem Evolutionsschritt spielen kann, müssten wir uns zunächst fragen, was Geomantie überhaupt ist. Ohne nun die Diskussion der legendären Hagia-Chora-Ausgaben 10 und 11, die inzwischen auch als Buch „Was ist Geomantie?“ erschienen sind, erneut aufzurollen, möchte ich doch an meine Ausführungen in jener Diskussion anknüpfen. Geomantie ist für mich in erster Linie ein Erkenntnisweg. Die Geomantie bewegt sich zwischen den Ebenen Geist und Materie und vermag Beziehungen zwischen diesen zu erkennen und zu beeinflussen. In Disziplinen wie dem Feng Shui oder dem Vastu lässt uns die Geomantie erkennen, dass ein t­iefer geistig-seelischer Zusammenhang zwischen dem Ort, an dem wir leben, und unserem Seelenzustand besteht. Wir erkennen z. B. Lebensthemen in der Spiegelung unseres Grundrisses wieder. In der Gartengestaltung erleben wir, dass Pflanzen von alleine gedeihen, die auf der seelisch-symbolischen Ebene z. B. mit Krisen und Problemen zu tun haben, in denen sich die Bewohner gerade befinden, und hilfreiche Lösungswege anbieten. Die Geomantie macht solche Zusammenhänge zwischen Mensch und Ort bewusst. Sie lässt uns erleben, dass Orte eben nicht willkürlich sind, sondern in einer Bewusstseinsresonanz zu uns stehen.
Ortsgestaltung hat stets eine Rückwirkung auf unsere Seele, ja selbst unser äußeres Leben. Insofern ist jede Ortsgestaltung Seelengestaltung und damit letztlich ein spirituell-sakraler Akt. Geomantie lässt uns erleben, dass Erde und Ort Bewusstsein besitzen. Insofern muss eine bewusste Verortung des Menschen stattfinden, die erst Grundlage für die beschriebenen Bewusstseinsschritte sind. Wir dürfen keine „Utopie“ (Nicht-Örtlichkeit) leben, sondern müssen uns innerlich auf eine „Logostopie“ (verortetes Bewusstsein) ausrichten.

Die geomantische Arbeit hat für mich drei Hauptbereiche:
- Durch Beratungen und Gestaltungen im Privatbereich (Radi­ästhesie, Feng Shui, Elektrobiologie etc.) werden Menschen an ihre ursprüngliche, eigene Erfahrung darüber herangeführt, wie sehr Ort und Mensch verknüpft sind. Tagesveranstaltungen und Rituale vermitteln Erfahrungen, die das Wesenhafte in der Natur, ja das Bewusstsein der Erde selbst vermitteln.
- Durch umfassende Ausbildungen und Fachfortbildungen gelangt geomantisches Fachwissen an Gestalter, Architekten oder Landschaftsplaner. Dadurch wird die Verknüpfung von Bewusstsein und Landschaft in den späteren Projekten vertieft.
- Durch Aufträge und Vorträge im öffentlichen Bereich, also für Kommunen, Universitäten, Behördern etc., gelangt das geomantische Wissen bis an die politischen Entscheidungsträger, so dass wiederum geomantische Projekte leichter umsetzbar werden.

Diese drei Ebenen meiner Alltagsarbeit sind Kieselsteinchen, die einen Weg pflastern, an dem viele geomantisch arbeitende Planer, Gestalter und Dozenten mitarbeiten. Dieser Weg führt zu einer Wiederverknüpfung von Geist und Materie, von Mensch und Erde, und wird hoffentlich dazu beitragen, eines Tages den entscheidenden Bewusstseinsschritt zu machen, der Mensch und Erde vermählen wird – wie Uranos Sohn und Gemahl der Gaia ist und Maria zugleich die Braut Christi.