Wie wir wirklich leben wollen

Hagia Chora-Autoren über eigene und gesellschaftliche Utopien

von Beatrix Pfleiderer , Hans-Joachim Aderhold , Marko Pogačnik , Siegfried Prumbach , Stefan Brönnle erschienen in Hagia Chora 3435/2010

Auf einen Aufruf der Hagia-Chora-Redaktion hin schreiben Stefan Brönnle, Hans-Joachim Aderhold, Beatrix Pfleiderer, Siegfried Prumbach und Marko Pogacnik über eine konkrete Utopie ihres eigenen Lebens und der Gesellschaft in zehn oder zwanzig Jahren und fragen nach der Rolle der Geomantie auf diesem Weg dorthin.
Gehört sie zum Trend hin zu einer Kultur, die das Leben in den Mittelpunkt stellt?

Der beste Weg, in der Gegenwart etwas zu verändern, sind starke Zukunftsvisionen. Wer einer konkreten Utopie folgt, ist oft näher an ihrer Realisierung, als sie oder er glauben mag. In diesem Sinn hat die Hagia-Chora-Redaktion langjährige Autorinnen und Autoren der Zeitschrift ein­geladen, etwas über die Utopie ihres eigenen Lebens und der Gesellschaft der nahen Zukunft mitzuteilen. Entstanden ist eine Zusammenschau unterschiedlicher und doch verwandter Perspektiven: ­Philosophisches, Konkretes, Nachdenkliches und Ermutigendes. Ein roter Faden lässt sich ­herauslesen: Niemand sieht die Aufgabe der Geo­man­tie in ihrer bestmöglichen Anpassung an die derzeitige Gesellschaftsordnung, sondern sie nimmt im besten Fall ­etwas Neues voraus, das sich vielleicht im Prozess vieler Krisen anbahnen kann: eine auf dem Eingewobensein in ­alles Lebendige basierende, schöpferische Kultur.

Siehe hierzu die Artikel von Stefan Brönnle, Hans-Joachim Aderhold, Beatrix Pfleiderer, Siegfried Prumbach und Marko Pogacnik.