Georg, Margarete und der Drache

Zwei Kapellen in mythischer Zwiesprache

von Volker Zepf erschienen in Hagia Chora 32/2009

Manchmal stößt man unvermittelt im Alltag auf ein Thema und findet es wenig später auch in einer Landschaft wieder. Dem ­Geomanten Volker Zepf erging es so mit dem Drachenbezwinger Georg und der Drachen­reiterin Margarete. Diese Heiligen stehen für zwei ­verschiedene Arten des ­Umgangs mit der Drachenkraft im abendländischen Kontext. In den Donauniederungen bei Augsburg fand er zwei Kapellen, die diese Komplementarität ausdrücken. Ob ihre Erbauer von der Drachenlandschaft beeinflusst waren oder nicht – heute inspiriert diese Konstellation einen neu angelegten Wander- und Pilgerweg.

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Gleich mehrere Zufälle (Zufälle? Gibt es sie wirklich?) waren es, die mir im Frühjahr 2008 zwei Figuren der Mythologie nahebrachten. Beide stehen für den Kampf mit dem Drachen: der heilige Georg, der ihn tötet, und die heilige Margarete, die ihn zähmt. Beiden sind im Dillinger Land in enger Nachbarschaft Kapellen gewidmet. Zwischen ihnen liegt ein Sumpf. Die Manifestation des Drachenthemas, einer archetypischen Geomantie, in der süddeutschen Landschaft?
Die erste Drachenbegegnung hatte ich in einem Buch. Eines Morgens legte mir meine Frau Silvia einen Ausschnitt aus der Zeitung auf den Frühstückstisch, in dem ein Vortrag von Pater Anselm Grün im Augsburger Dom für den Abend angekündigt war: „Von Wölfen, Drachen und Bären. Warum die Heiligen bis heute aktuell sind.“ Ich ließ mir diese Gelegenheit nicht entgehen. Pater Anselm Grün sprach über die Bedeutung der Tiere, der Dämonen und der Heiligen in der Mythologie. Ich hatte zwar schon einiges über diesen Pater gehört, ihn aber an diesem Abend zum ersten Mal erlebt und war von seiner Ausstrahlung und seiner Art zu erzählen so fasziniert, dass ich das Buch „Wunden zu Perlen verwandeln – Die 14 Nothelfer als Ikonen der Heilung“ kaufte. Beim Blättern im Buch hielt mich gleich die Geschichte des heiligen Georgs fest. Anselm Grün beschreibt zunächst die historische Gestalt und erzählt dann den Mythos, die Legende. Demnach reist ­Georg von Nikomedien in die lybi­sche Stadt ­Silene. Nahe der Stadt liegt ein Sumpf, in dem ein Drache lebt, dem die verängstigte Bevölkerung täglich zwei Schafe opfert. Nachdem die Schafe auszugehen drohen, geben die Menschen zu einem Schaf jeweils ein Kind dazu. Eines Tages wird die Tochter des Königs ausgelost. Der will seine Tochter aber nicht hergeben und wartet eine Woche, bevor er sich aus Angst vor dem Drachen schweren Herzens dazu durchringt, seine Tochter doch zu opfern. Da kommt nun Georg in die Stadt, und das Mädchen erzählt ihm vom Drachen im Sumpf und den schrecklichen Opfern, die ihm täglich dargebracht werden. Das Mädchen rät Georg, doch gleich zu verschwinden, um sich selbst zu retten. Aber anstatt sich in Sicherheit zu bringen, stürmt er in den Sumpf, dem Drachen entgegen, tötet ihn nach einem langen, heftigen Kampf und rettet so Königstochter und Stadt.
Eine weitere Geschichte zog mich in ihren Bann: die der heiligen Margarete. Die Legende erzählt, dass Margarete sich als Tochter eines heidnischen Priesters zu Christus bekennt und deshalb das Werben eines Präfekten ablehnt. Dieser lässt Margarete ins Gefängnis werfen und foltern. Doch in jeder Nacht kommen Engel und heilen ihre Wunden. Eines Nachts erscheint aber ein Drache, der sich auf Margarete stürzen will. Sie jedoch geht furchtlos auf ihn zu, wirft ihn zu Boden und unterwirft ihn somit. So besiegt sie den Drachen, und ihr Gefängnis wird von himmlischem Licht durchstrahlt.
Diese zwei Legenden beschreiben die beiden einzigen Möglichkeiten, mit dem Drachen umzugehen. Ich blieb nach der Lektüre mit großem Erstaunen über die Faszination zurück, die beide Erzählungen bei mir auslösten. Genau diese beiden Heiligenfiguren sollten mir bald wieder begegnen.

Auf der Suche nach dem heiligen Ort
Wenige Tage später bat mich Karolin, eine Kommilitonin, um Unterstützung. Ich hatte ihr vor einiger Zeit erzählt, dass ich eine Geomantie-Ausbildung absolviert habe, was sie damals mit einem zweifelnden Achselzucken quittierte. An Universitäten wird der Geomantie eher mit Skepsis begegnet, auch wenn es ein paar aufgeschlossene und interessierte Dozenten und Professoren gibt. Karolin arbeitete während ihres Studiums an der Universität Augsburg im Rahmen eines Projektseminars an einem Regionalentwicklungskonzept im Dillinger Land nahe Ulm. Ein alter Mann erzählte den Studenten auf einer Exkursion, dass es in der Nähe irgendwo einen ganz besonderen heiligen Ort geben müsse. Er wüsste nur leider nicht genau, wo dieser Ort sei; außerdem hätte das etwas mit einer alten Lehre oder Wissenschaft zu tun, „Geomantik oder so ähnlich“. Der alte Mann hatte mit seiner Geschichte offensichtlich einen so ­großen Eindruck auf die Studenten gemacht, dass sie nun wissen wollten, wo dieser besondere Ort gelegen sei. Vielleicht konnte ich ja helfen, ihn zu finden? Bei dem Regionalentwicklungs-Projekt ging es um die Erarbeitung eines neuen Wanderwegs als Ergänzung zum Jakobsweg. Der neue Weg sollte möglichst einige spirituelle Aspekte, Orte oder Besonderheiten beinhalten, so dass der Charakter eines Pilgerwegs erhalten bliebe. Dazu war die Wegeführung grob festgelegt und führte eher zufällig an einer Kapelle und einem Kloster vorbei. Ich war hin- und hergerissen, dieser Bitte nachzukommen. Natürlich reizte es mich, diesem Geheimnis auf die Spur zu kommen, andererseits war ich etwas zurückhaltend, Geo­mantie in ein universitäres Projekt einzubringen. Schließlich entschied ich mich aber, die Herausforderung anzunehmen.
Als ersten Schritt begann ich mit der Recherche auf einer topografischen Karte im Maßstab 1 : 50 000, um mich auf das Gebiet einzustimmen. Allerdings gab die Karte nicht viel preis. Auffällig waren lediglich die vielen Keltenschanzen, die auf eine frühe Besiedelung hindeuten, und das Kloster Maria Medingen in den Donau­niederungen. Außerdem war schnell ersichtlich, dass die erwähnte Kapelle dem heiligen Georg geweiht ist. Obwohl ich sehr viel Erfahrung mit der Kartenarbeit habe, war ich mit meinen Recherchen unzufrieden, hatte das Gefühl, etwas übersehen zu haben.
Der nächste notwendige Schritt war also ein Besuch vor Ort. Die Georgs­kapelle bei Bachhagel sollte die erste Station sein, auch, weil sie auf einem kleinen Bergsporn liegt und wir uns von dort oben eine gute Übersicht versprachen. Wir fuhren los, und ich schwärmte beiläufig von Pater Anselm Grüns Buch und vom heiligen Georg und seiner Geschichte, bis wir bemerkten, dass wir uns verfahren hatten. Ärgerlich. Allerdings fanden wir uns nach einiger Zeit an den Mauern des Klosters Maria Medingen wieder (ursprünglich ein Dominikanerinnen-Kloster, das heute zum Franziskanerinnen-Kloster Dillingen ­gehört). Dieses kleine Missgeschick musste einen Grund haben, und ich spürte, dass dies ein ganz besonderer Ort war, der einen Schlüssel barg. Mir kam Margarete in den Sinn. Margarete, die Drachenbezwingerin. Ich war mir sicher, dass sie hier eine Rolle spielen musste, und erzählte es im Auto, was mir einige ungläubige Blicke bescherte, denn das Kloster heißt ja „Maria Medingen“ und nicht „Margarete Medingen“. Wir fuhren in das Kloster, und dort hing am großen Wegweiser ein Schild mit der Aufschrift „Margaretenkapelle“!

Mystikerin und Kämpfer
Warum eine Margaretenkapelle in einem der Maria geweihten Kloster? An der Kirchentür angekommen, schien eine Ordensschwester auf uns gewartet zu haben. Sie wollte gerade die Klosterkirche abschließen, ließ uns aber noch einige Minuten in die Kapelle gehen. Der Weg führt durch die wunderschöne Klosterkirche. Diese Wallfahrtskirche ist berühmt für ihre wunderbaren Fresken, Gemälde und die typisch Wessobrunner Stuckierung. Der besonders strahlende Ort ist jedoch die Margaretenkapelle, ursprünglich der Kapitelsaal des Klosters und als Begräbnisstätte und Rokokokapelle umgebaut. Schon beim Öffnen der schweren Holztüre wurde die besondere Ausstrahlung der Kapelle spürbar. Unser Blick fiel auf den steinernen Sarkophag etwa in der Mitte das Raums: das Grab der Mystikerin Margareta Ebner.
Margareta wird um 1291 als Patriziertochter in Donauwörth geboren und lebt ab ihrem 15. Lebensjahr im Kloster Maria Medingen. Sie hat bald Visionen, wird durch eine schwere Krankheit gelähmt und bleibt fast ihr ganzes Leben krank. Im Kloster lernt sie den Priester Heinrich von Nördlingen kennen, der ihr Seelenführer wird und sie ermutigt, ihre Visionen aufzuschreiben. Daraus entsteht die älteste erhaltene Briefsammlung in deutscher Sprache. 1351 stirbt Margareta und wird fortan durch die besondere Grabstelle mit einem Steinsarkophag im Kapitelsaal geehrt.
Die kunstvollen Gemälde und Fresken der Kapelle verblassen vor der Ausstrahlung des schlichten Sarkophags. Ich wäre gerne noch eine Weile geblieben, aber nachdem immer mehr Ordensschwes­tern zu ihrem Gebet in die Kapelle eilten, verzichteten wir auf weitere Untersuchun­gen und machten uns auf den Weg zur Georgs­kapelle in Bachhagel. Etwa auf halber Strecke nahmen wir eher beiläufig ein Schild mit dem Hinweis auf das „Dattenhauser Ried“ wahr. Die Georgskapelle liegt auf ihrem Bergsporn etwas abseits des Dorfs in südöstlicher Richtung. Ein Kreuzweg mit Steinstelen führt zu dieser Grabkapelle mit Friedhof, und hinter jeder Kreuzwegstation steht eine alte Linde. Besonders die ersten sind von krebsartigen Geschwülsten überwuchert, man sieht Wasserreiser und auffallend viele spiralig endende Ästchen. Die Baumreihe verbreitete an diesem trüben Tag eine besonders mystische und geheimnisvolle Stimmung. Der Anstieg zur Kapelle und der ganze Kreuzweg lösten eine ­drückende Schwere aus. Oben, innerhalb der Friedhofsmauer, war diese Schwere dann wie weggeblasen – wir konnten uns die Empfindung nicht erklären. Auf dem Bergsporn bot sich eine wunderbare Aussicht auf das im Nordosten liegende Dattenhauser Ried. Beim Blick nach Osten in Richtung Kloster Maria Medingen wurde mir plötzlich klar, was für eine Konstellation sich an diesem Ort darstellt: hier oben Georg, der gegen den Drachen im Sumpf kämpft, denn das ist das Ried da unten in der Niederung tatsächlich, und etwas weiter dahinter Margarete, die den Drachen unterwirft. Die fast lebenslange Krankheit Margareta Ebners kann mit dem Annehmen des Drachen, des Schattens, der Angst, des Dunklen verglichen werden. Es liegen also beide Aspekte, wie mit dem Drachen umzugehen ist, in direkter Sichtbeziehung!

Vielschichtige Drachensymbolik
Ob diese Konstellation bewusst so geplant und angelegt wurde, ist zweifelhaft und lässt sich nicht beweisen. Trotzdem berührt diese Anordnung umso mehr, wenn wir die Geschichte von Georg und Margarete in ihrer abendländisch-tiefenpsychologischen Bedeutung betrachten. Beide haben mit dem Drachen gekämpft, und beide haben gesiegt, wenn auch auf unterschiedlichen Wegen – Georg hat den Drachen getötet, Margarete hat in unterworfen. Die männliche und die weibliche Art, mit finsterer Macht umzugehen? Der Drache jedenfalls steht für das Dunk­le und Schattenhafte unserer Seelen, für das Chaos und die Mächte der Finsternis. Diese negative Prägung des Drachen gibt es vor allem in den babylonischen, griechischen und westlichen, christlichen Mythen und Kulturen. Ebenso gilt der Drache in der nordischen Mythologie als der Archetyp des Bösen, in der Nibelungensaga als Schatzhüter, oder er erscheint als Lindwurm mit ähnlichen Attributen. Ganz anders in den ostasiatischen Kulturkreisen, wo der Drache eine äußerst positive Bedeutung hat. Besonders in China ist er ein Sinnbild für Glück, den Himmel und auch für den Fürsten. Die Gründe für ­diese dia­metralen Bedeutungen sollen hier nicht weiter thematisiert werden, es ist nur wichtig zu wissen, dass es völlig andere Deutungsansätze gibt, die dem Drachen die Lebenskräfte überhaupt zueignen und ihn als Symbol für die Erde sehen. Auch wenn die Ursprünge der westlichen, abendländischen Deutung offensichtlich schon mehrere Jahrhunderte alt sind, gehen die heutigen Erklärungs­ansätze vor allem auf die Arbeiten von C. G. Jung, die analytische Psychologie, zurück. Demnach gibt es zwei Möglichkeiten, mit Ängsten und „Dunklem“ umzugehen, nämlich sie zu „töten“ oder die Schatten zu „integrieren“. Nach C. G. Jung müssen beide Methoden Anwendung finden, da sich manche Bilder nicht integrieren lassen und folglich aus dem kollektiven Unbewussten „hinausgeworfen“ werden müssen. Ansonsten werden sie den Menschen verschlingen, beispielsweise in Form von Depressionen oder Überforderung, indem wir es den anderen immer recht machen wollen und uns dabei verzehren. Georg zeigt, dass verdrängte Lebensenergien positiv genutzt werden können und müssen. Als Soldat mit Waffenrüstung und Lanze steht er für die männliche Seite und dafür, dass wir gegenüber unseren Ängsten und Sorgen nicht völlig wehrlos sind. Im übertragenen Sinn bedeutet dies beispielsweise, Hilfe anzunehmen in Form von Medizin oder Freunden. Margarete hingegen steht für den Aspekt, die Schatten zu integrieren. Sie wird oft auch mit einem Drachen an der Leine dargestellt oder wie sie auf dem Drachen reitet. Der Drache wird gezähmt und dient uns fortan. Dies verhilft uns zu einem erweiterten Horizont und einer Quelle neuer Energie. Margarete wird von Frauen oft auch als Helferin angesehen, etwa bei Not oder Unfruchtbarkeit; sie steht für die Hoffnung. Die Legende zeigt, dass Margarete trotz aller Folter und Gewalt immer wieder von Engeln geheilt wird und danach noch schöner ist als zuvor. Dies steht auch – trotz aller Verletzungen und allem ertragenen Leid – für die unantastbare Würde und Schönheit des Menschen.

Die Heiligen in der Landschaft
Auf dem Bergsporn mit der Kapelle scheint es klar zu sein, dass die Georgskapelle oben auf dem Berg stehen muss, da Georg den Überblick braucht. Er muss die Gefahr, die Angst da unten im weitläufigen Sumpf sehen können, um ihr entgegenreiten, sie angreifen und bekämpfen zu können. Von hier oben kann er stolz agieren und seine Fähigkeiten entfalten, seine Pflicht erfüllen. Jenseits des Sumpfs, unten im Tal, ist Margarete. Sie braucht keine Übersicht von einer exponierten Stelle, keinen Berg. Sie integriert, zähmt die Angst, die Schatten. Auch sie wirft sich dem Drachen entgegen, aber nicht, um ihn zu töten, sondern, um sich ihm zu nähern. Sie kämpft nicht wie Georg, sondern sie nimmt die Schatten an, die zu ihr kommen. Das geht auch im Nebel, in der Ebene, in Demut, aber auch mit Stolz. Und so erscheint diese Konstella­tion als die ideale Verkörperung der beiden Aspekte im Umgang mit dem Drachen, mit den Ängsten und Schatten.
Auch wenn diese Anordnung zufällig entstanden sein könnte – die Margaretenkapelle wurde nach dem Jahr 1351 im bestehenden Kloster etabliert, und die Georgskapelle besteht aus einem Kern aus dem 15. Jahrhundert, die Holzfigur des Drachentöters ist aus dem 17. Jahrhundert – bewegt doch die hier erlebbare Geschichte von Georg und Margareta die Menschen, Besucher und Touristen gleichermaßen. Wir haben diesen besonders heiligen Ort, von dem der alte Bauer erzählt hat, vielleicht nicht wirklich gefunden. Dafür sind hier aber eine Landschaft und ein Wanderweg mit einer beeindruckenden spirituellen Note erlebbar, die zum Verweilen einladen und zum Nachdenken über den Drachen, die Schatten, die Ängste und ihre Kehrseite, das Glück.
Ein Besuch dieser sakralen Landschaft lohnt sich. Auch die umliegenden Dörfer haben noch einige besondere Gebäude, Keltenschanzen, Wälder und Geschichten zu bieten. 

 

Literatur: Pater Anselm Grün: Wunden zu Perlen verwandeln. Die 14 Nothelfer als Ikonen der Heilung. Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach 2006.
Bistum Augsburg: Die Klosterkirche Maria Medingen. Schnell & Steiner, München/Zürich 1961.
Werner Meyer: Die Kunstdenkmäler von Bayern. Band 7. Kunstdenkmäler des Landkreises Dillingen an der Donau, Verlag Oldenbourg, 1972.
Eva Wong: Feng Shui – The Ancient Wisdom of Harmonious Living in Modern Times. Shambala Pub. Inc., 1996.

Informationen im Internet: Zu Margareta Ebner: www.bautz.de/bbkl/e/ebner_m.shtml; zum Kloster Maria Medingen: www.dillinger-franziskanerinnen-provinz-maria-medingen.de