Erdwandlung – nun vor aller Augen!

In dieser Kolumne beschreibt der Geomant, Bildhauer und Erdheiler
Marko Pogačnik seine Wahrnehmung der gegenwärtigen Erdwandlung. Diesmal diskutiert er die Problematik der Klima-Erwärmung als Selbstheilungsprozess der Erde, in dem der Mensch mit seiner Technik integraler Bestandteil ist.

von Marko Pogačnik erschienen in Hagia Chora 27/2007

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In den letzten Monaten sind wir Zeugen einer interessanten Wende im öffentlichen Bewusstsein geworden. Wissenschaftler weltweit bestätigten die massiven Wandlungsprozesse auf unserem Planeten und warnen vor der baldigen Zerstörung des Lebens auf der Erde, wie wir es heute kennen, wenn nicht in kurzer Frist wesentliche Veränderungen in der Beziehung zwischen Zivilisation und den Erdsystemen stattfindet. Es ist kaum zu fassen! Der Wandel der Erde ist zum Hauptthema von Gipfeltreffen der Staatenlenker geworden, wie zuletzt am G8-Gipfel in Heiligendamm.
Selbstverständlich spricht man dabei keine geomantische Sprache, sondern die Sprache der Wirtschaft und der Naturwissenschaften. Da wird eben über den Klimawandel statt über den Erdwandel diskutiert. Eine andere Sprache – warum nicht? Die Schwierigkeit liegt allein darin, dass die wissenschaftliche Sprache lediglich von den Folgen eines Prozesses redet, dessen Ursachen viel tiefer liegen und die kaum angesprochen werden.
Indem man die ungewöhnliche Erwärmung der Erde mit den Folgen der Ausdünstungen unserer zivilisatorischen Errungenschaften gleichsetzt, hat man nur den messbaren Anteil der Ursachen erfasst. Aus meinen nun bereits zehnjährigen geomantischen Beobachtungen folgere ich, dass der Erdplanet von sich aus einen außerordentlichen Erwärmungsprozess an seiner Oberfläche eingeleitet hat – einen Selbstheilungsprozess, vergleichbar mit einem Fieber, das ein erkrankter Körper selbst verursacht, um sich gewisser Krankheiten zu erwehren.
Mir scheint, dass es sich bei der Erderwärmung auch um eine Intensivierung der vitalenergetischen Tätigkeiten an der Erd-oberfläche handelt, die sich in der gegenwärtigen Erhitzung des Erdkörpers äußert. Durch das Öffnen von unzähligen Urkraftquellen weltweit wurden die vitalenergetischen Kraftzentren der Orte, Landschaften, und Kontinente in ihrer Ausstrahlung und in ihrer energetischen Tätigkeit beschleunigt. Auch wurden viele bislang ruhende Kraftorgane der Erdoberfläche quasi nach außen ausgestülpt und in Funktion gesetzt.
Der Erdorganismus bereitet sich vor, einen Quantensprung zu vollziehen, um eine neue Phase der Erdentwicklung zu initiieren. Dazu gehört auch eine enorme Intensivierung seiner energetischen Tätigkeit, die wir auf der physischen und messbaren Ebene als Erhitzung des Erdkörpers und der Atmo-sphäre wahrnehmen. Und wir Menschen sind ein Teil des Prozesses: Wir sind Teil der Erde, und es ist unsere irdische Technik, die zur Erwärmung beiträgt. Ich bitte um Nachsicht für diese radikale Aussage: aber ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass die von den Menschen verursachte Erwärmung der Umwelt der Erdseele letztlich hilft, die veraltete Raumstruktur schneller abbauen zu können. Sie braucht Raum und Energie, um den neuen ätherischen Körper des Planeten zu errichten. Es wird für uns Menschen allerdings insofern schwierig, als wir gedanklich und vitalenergetisch an die alte Raumstruktur gebunden sind. Heute wird uns das Gefühl vermittelt, dass die Welt um uns herum am Zusammenbrechen ist. Notabene: Es wäre äußerst fatal, die Umweltverschmutzung passiv hinzunehmen. Aber eine geomantische Sichtweise kann sich wesentlich von der herkömmlichen ökologischen Analyse zur Lage des Planeten Erde unterscheiden. Man könnte die scheinbar destruktiven Entwicklungstrends auch konstruktiv betrachten und nach ihrem tieferen Sinn und Ansätzen zu wahrhafter Transformation suchen.
Heute wird den Veränderungen an der Erdoberfläche viel Aufmerksamkeit geschenkt. Zugleich wird der Öffentlichkeit vermittelt, dass nur die Mächtigen in der Lage seien, einen substanziellen Beitrag zum Klimawandel zu leisten. Doch gerade diese sind unfähig, sich über die praktischen Schritte zur Lösung der vermeintlichen Krise zu einigen. Auf sie einzuwirken, hat meist wenig Effekt. Sollten wir etwa alle gegen deren Polizeikordone in den Kampf ziehen?
Ich bin der Meinung, dass der Schlüssel zur Bewältigung der Krise nicht in Veranstaltungen wie Gipfeln in Heiligendamm und anderswo zu suchen ist, sondern zunächst bei jedem Einzelnen selbst. Von unserer persönlichen Einstimmung hängt es ab, inwieweit wir uns alle innerhalb der schützenden und zukunftsweisenden Hülle des neuen Raums befinden. Dass zu diesem neuen Raum auch die Anwendung emissionsfreier Technologien gehört, versteht sicht von selbst. Vor allem aber gilt es, die seit langer Zeit vollständig verlorengegangene Kommunikation mit der Erdseele neu zu entwickeln, um unsere Schritte zur Bewältigung der bevorstehenden ökologischen Megakrise auf die Selbstheilungs- und Wandlungsprozesse der Erde sinnvoll abzustimmen.