Heilen im Vertikalen Energiesystem

von Manfred Hartmann erschienen in Hagia Chora 9/2001

Bei energiemedizinischen Abläufen, d.h. beim Therapieren, geht es immer um die eigene subjektive Wahrnehmung. Das Sich-krank-Fühlen ist auf die eigene Wahrnehmung bezogen, das ist in der Energiemedizin nicht andes als bei der Lehrmedizin. Die Heilung wird bei der Lehrmedizin allerdings oft auf das Freisein von Symptomen in körperlicher Hinsicht reduziert. Bei der Energiemedizin – ähnlich wie bei der Homöopathie – kommt für den Patienten aufgrund der erreichbaren höheren Schwingungsebenen neben der Heilung auch die Möglichkeit hinzu, intensiver kreativ tätig sein zu können und für sich und andere eine beglückende Lebensgestaltung zu erreichen. Die Vereinigung zur Förderung der Schwingungsmedizin e.V. unterscheidet hierbei Geräte, die mit Strom therapieren, von solchen, die ohne Strom nur mit reiner kosmischer Energie arbeiten. Im Bereich der Energiemedizin gibt es mithin Geräte, die eigentlich Elektromedizin betreiben, und andere, die wirklich Bioresonatoren sind. Diese Unterscheidung muss ich zur Klärung an den Anfang stellen. Die Vereinigung arbeitet ausschließlich mit Geräten der Bioresonanz, also ohne Stromeinsatz bei der Therapie. Wir denken, dass – trotz vieler Ansätze von geschätzten Kollegen, wobei ich besonders Prof. Popp und Prof. Dr. Meyl nenne möchte – die eigentliche Biophysik zur Schwingungsmedizin noch nicht geschrieben ist. Das Meiste, was derzeit in diesem Medizinbereich bekannt ist, stammt aus subjektiven Wahrnehmungen. Die Maxime lautet: Wer heilt, hat Recht!

Arbeitsweise der Energiemedizin

Über die Hintergünde oder Wirkprinzipien kann man vielleicht mit einer Aussage von Albert Einstein antworten: "Man muss die Welt nicht verstehen, man muss sich nur darin zurechtfinden." Das Mittel der Wahl dazu stellt die Radiästhesie dar. Die Mitglieder der Vereinigung sind keine Biophysiker, aber gute Radiästheten und Therapeuten. Die in den Diskussionsfragen zitierten Kapazitäten, die sich theoretisch mit der Materie befassen, stehen indes nicht an vorderster Front, dort, wo Patienten mit Allergien, Krebs, Morbus Parkinson, Aids und vielen Krankheiten geholfen werden muss. Die Arbeitsweise im Bereich der Energiemedizin teilt sich in Fern- und Direktbehandlung. In beiden Fällen handelt es sich um Bioresonanzverfahren. In Deutschland sind Ferndiagnose und -behandlung nach geltendem Ärzterecht und der Berufsordnung für Heilpraktiker ohnehin verboten. Die Vereinigung geht davon aus, dass die Wirkweise der Geräte aufgrund weiterer Erkennntnisse irgendwann theoretisch erklärt werden kann. Das Bewusstsein der Therapeuten bzw. das Weltbild der Medizin wird sich zugunsten dieser Therapieform wandeln. So lange, bis die Wirkweise nicht endgültig erklärt ist, sehen auch wir die Geräte als Medium und Verstärker geistiger Heilkräfte an. Bioresonanzgeräte bewerkstelligen den Transfer der Heilfrequenz (Interferenz) zwischen Gerät und Organismus entsprechend dem Heimschen Modell auf der 7. und 8. Ebene. Diese Geräte sind frei von der Arbeit mit Elektronen, frei von Inversschwingungen, frei von einem Raum mit "Ruhemasse und Energie". Sie erreichen Patienten in der Praxis (über Hand- und Fußdetektoren) genauso wie im Nachbarhaus oder auf der anderen Seite des Erdballs (als Fernbewellung). Zum Verständnis solcher Vorgänge verhilft die Unterscheidung nach horizontalem und vertikalem Energiesystem. Damit geht auch die Überwindung der Begrenzungen des mechanistischen Denkens einher. Wir alle sind viel zu sehr in horizontalen Energiesystem verankert, wir suchen im Außen nach Sicherheit, Selbstwert und Heilung. Was wir im Außen finden, widerspiegelt den Zustand von zerrütteten Energiefeldern: Ein Bewusstsein, geprägt von Angst, Gewalt, Armut und Krankheit. Kein Arzt oder Heilpraktiker kann heilen. Heilung kann nur über das vertikale Heilsystem erlangt werden. Vertikalität ist der Schlüsselbegriff für die spirituelle Entfaltung und Transformation des Menschen. Der Therapeut kann Heilung nur anstoßen. Radionik bezieht die menschliche Fähigkeit der übersinnlichen Wahrnehmungen ein, um so die tief liegenden Ursachen der Krankheit in einem lebenden Organismus zu erkennen. Radionik an sich ist ungefährlich, solange sie von ausgebildeten Therapeuten durchgeführt wird. Radioniker und Bioresonanztherapeuten arbeiten mit Zahlen (Raten bzw. Frequenzen). Der absolute Wert dieser Zahl ist wesentlich. Wenn im Therapeuten- und Frequenz-Handbuch für die Ausleitung von Trichloraethylen der Wert 4711 steht, darf man nicht den Wert 4712 einstellen, sonst erhält man keine Resonanz zwischen Gerät und Patient (oder Gerät und elektromagnetischem Feld). Eins bedingt das andere. Der absolute Wert am Gerät ist also die Schlüsselzahl. Die Vorstellungskraft des Therapeuten hilft dabei wenig. Man muss die Frequenzen entsprechend ihrem Namen (oder ihrer Codierung) gezielt einsetzen, wenn man Erfolge haben will. Dabei sollte man sich also, wie bei Hahnemann, präzise an Vorgaben halten. Die Bioresonanztherapie ist in ihrer sanften Wirkweise vergleichbar mit der Homöopathie oder der Bachblütentherapie, jedoch frei von Nebenwirkungen. Resonanz entsteht beim radiästhetischen Testen am Patienten, bestimmt von dessen Polarität. Insofern sprechen wir von vektoriellem Geschehen. Wir gehen davon aus, dass die Krankheit im Körper des Patienten eine Minuspolarisation aufweist, und setzen mit den Geräten eine rechtsdrehende Heilfrequenz dagegen. Wollen Sie also bei einem Patienten Rotaviren ausleiten, muss er mit einem Medikament oder einer Frequenz mit Rechtsspin behandelt werden. Lediglich die treffsichere, d.h. richtige Verabreichung wird mit Hilfe des Resonanztests unterstützt. Ethische Fragen entstehen bei der Bioresonanz im Praxisbetrieb nicht. Patienten, die zur Therapie kommen, wollen, dass ihnen geholfen wird, und bekunden damit faktisch und/oder per Behandlungsvertrag (also wissentlich und willentlich) die Bereitschaft, sich lege artis behandeln zu lassen. Ethische Fragen entstehen auch bei der Ferntherapie nicht, weil eine solche ebenfalls nur mit Einwilligung und über die Mitarbeit des Patienten durchgeführt werden kann. Sie können auch keinen Menschen gegen seinen Willen hypnotisieren und nicht gegen seinen Willen heilen. Manipulationen können mit den von der Vereinigung präferierten Geräten nicht durchgeführt werden. Menschen nehmen nur die therapeutisch bestimmten Frequenzen oder Raten auf, die sie für ihren Heilungsprozess brauchen. Anders dagegen ist es mit Belastungen durch Strom. Gegen Strom ist der menschliche Körper nicht geschützt. Man kann keine Therapie erfolgreich durchführen, wenn der Patient nicht zuvor auf die Strombelastung hin getestet wurde und dieses Problem gegebenenfalls gelöscht wurde.