Nebenwirkungen?

von Danuta Weinz erschienen in Hagia Chora 9/2001

Als Heilpraktikerin und Radiästhetin lehne ich die Verwendung von Geräten im Rahmen der Therapie ab. Jedes Gerät wirkt objektiv und sendet gleiche Frequenzen, aber jede Patientin und jeder Patient braucht etwas anderes. Wenn wir davon ausgehen, dass unser Körper sehr klug ist und sich nimmt, was er braucht, bleibt immer noch die Frage, was mit der restlichen Bioenergie passiert. Jedes therapeutische Verfahren hat Nebenwirkungen, und wir haben die Pflicht, diese zu minimieren, wenn sie negativer Art sind. Bislang bleibt uns nichts anderes übrig, als Lebensprozesse mit Hilfe der Quantenphysik und der Biophysik zu beschreiben. Ich bin aber überzeugt, dass unser Körper auch noch auf einer weiteren Ebene funktioniert. Sobald allerdings von feinstofflichen Technologien die Rede ist, ist große Vorsicht geboten. â? ber Genmanipulation regen wir uns auf, was aber energetische Eingriffe in die menschliche Aura betrifft, die möglicherweise ähnlich schwerwiegende Folgen haben können, ist die Sensibilisierung erstaunlich gering. Solange Geopathie, Radiästhesie, elektromagnetische Schwingungen, bioenergetische Verfahren usw. nicht ernst genommen und die damit verbundenen Berufe anerkannt und mit der herkömmlichen Medizin verkoppelt werden, kann allenfalls davon die Rede sein, dass die Medizin die Gesundheit erhält oder Krankheiten vorbeugt, aber nicht von Heilung! Zu den bioenergetischen Therapien zählen grobstoffliche Methoden (z.B. die Behandlung mit Kneippkuren, Wärme-Kälte-Therapie, Reizstrom usw.) ebenso wie physikalisch schwer definierbare feinstoffliche Methoden, z.B. Homöopathie, Bachblütentherapie, Akupunktur, Farb- und Edelsteintherapie, Handauflegen, Fernheilung usw. Ich selbst bezeichne das als "Energetisieren". Dabei ist für den Heilungsprozess das Verhältnis von Patient/Patientin und Therapeut/Therapeutin entscheidend. Die therapeutische Person muss "passen", damit für den Patienten oder die Patientin ein "maßgeschneidertes Kleidungsstück" entstehen kann. Wenn jemand wirklich Heilung sucht, ist es sehr schwer, ihn oder sie wegzuschicken. Aber wenn das Biofeld dieser Person nicht zu meinem passt, habe ich keine andere Wahl, wenn ich verantwortungsvoll handeln will. Es gibt also Strukturen, die nur in einer Interaktion mit dem Bewusstsein und noch mehr mit dem Unterbewusstsein der Patientin oder des Patienten begreifbar sind. Ich versuche, einfache alltägliche Begriffe zu verwenden, denn dieses ganze Themenfeld soll populär werden und ein breites Publikum erreichen. Beispielsweise schätze ich die Begriffe "Transfer von Bioenergie" oder "Heilen". Um diese Art Wissen darf kein Geheimnis gemacht werden, und es soll keine angsteinflößende Begrifflichkeit verwendet werden; schließlich geht es nicht um modischen Schnickschnack, sondern um solides Handwerk im Dienst der Menschheit.