Verhinderte Forschung

von Walter Häge erschienen in Hagia Chora 9/2001

Gerne verweist die Schulwissenschaft jene Phänomene, welche der geistigen, zielgerichteten Energieübertragung bzw. der Radionik zugrunde liegen, in den Bereichen des Okkulten. Diejenige, die mit den Finanzierungsgepflogenheiten unseres Wissenschaftsbetriebes nicht vertraut sind, ahnen nicht, dass bei uns die Auftragswissenschaft dominiert – um diesen Sachverhalt moderat auszudrücken. Wo nicht geforscht wird, weil es keine Forschungsgelder gibt, können auch keine Ergebnisse erzielt werden. Bis jetzt ist mir kein Global Player bekannt, der ein Interesse daran hätte, in physikalische, sprich nicht-chemische Heilmethoden Forschungsgelder zu investieren. Die theoretischen Grundlagenarbeiten hochdekorierter Wissenschaftler werden dort, wo sie nicht gewünscht sind, nicht in Verfahren und Technologien umgesetzt. Im Gegenteil: Die Geschichte der Energiemedizin ist eine (traurige) Geschichte der Verhinderung von unliebsamen Ergebnissen. Wir können bei Anton Mesmer (1734–1815) beginnen, jenem charismatischen Mediziner mit drei weiteren Doktortiteln und unglaublichen Heilerfolgen, die er "magnetisch" begründete – dem eine schulwissenschaftliche Kommission 1784 bescheinigte, ein Scharlatan zu sein. Weiter könnte es mit dem noch im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts weit bekannten Dr. Hans Driesch gehen, Professor für Biologie, Embryologe und Philosoph. Er wurde als Okkultist geschmäht und ist in Vergessenheit geraten, weil auch er eben einen nicht-materiellen, zielgerichteten Lebensfaktor, den er Entelechie nannte, postulierte. Auch Baron Freiherr von Reichenbach (1788–1869), der sein Multi-Millionenvermögen in die Erforschung jener Vitalkraft, die er Od nannte, investierte, wurde systematisch demontiert. Mit Berichten solcher Fälle könnte ich nun mehrere Seiten forfahren, doch will ich hier nur noch ein paar Namen nennen. Da wäre Nicola Tesla, dessen Aufzeichnungen nach seinem Tode verschwanden, so wie es auch dem polnischen Arzt, Physiker und Mitbegründer der Kirlianfotografie, Jakob Narkiewicz- Jodko, widerfuhr. Professor Dr. Alexander Gawrilowitsch Gurwitsch, der das Licht in den Zellen entdeckte, hatte einen Bluttest entwickelt, der Krebs diagnostizieren konnte, bevor dieser akut ausbrach. Einstein, so wird überliefert, tröstete ihn, als man seine Arbeit als die eines Okkultisten und Scharlatans "entlarvte". Die Amerikanerin Dr. Ruth Drown, die einen "Oszilloklasten" baute, mit dem sie die krankhaften Körperschwingungen identifizierte, starb im Gefängnis, genau wie der deutsche Arzt und Forscher Dr. Wilhelm Reich. Und wie sieht es unter den noch lebenden Forschern aus? Der deutsche Anatomieprofessor Dr. Hartmut Heine fotografierte die Akupunkturpunkte – doch wird anhand seiner Erkenntnisse geforscht? Dem japanischen Wissenschaftler Dr. Hiroshi Motojamas gelang der physikalische Nachweis der Meridiane. Professor Dr. O. Becker, ein führender Orthopäde und Entdecker des körpereigenen Gleichstrom-Systems, der schon für den Nobelpreis vorgeschlagen war, schreibt, dass man ihm die Forschungsgelder entzog, als er die Akupunkturpunkte nachweisen konnte. Der deutsche Biophotonenforscher Dr. Fritz-Albert Popp besitzt Professuren in Amerika, Indien und Rotchina und ist inzwischen weltberühmt. In Deutschland wurde durch Fälschung seiner Personalakte systematisch verhindert, dass er Professor wurde.

Beweisbare Aspekte radionischer Wirksamkeit

Als ich 1997 Versuche mit orgonisiertem und radionisch programmiertem Quarzmehl machte, ließ ich deren Wirksamkeit im Blindversuch an Kressesamen durch Popps Institut testen. Dabei wurden "signifikante" Veränderung festgestellt: Diejenige Pflanze, in deren Wasser das informierte Mehl beigefügt war, wuchs schneller und kräftiger. Hiermit war der schulwissenschaftliche Nachweis erbracht, dass ein chemisch identisches Material durch äußere physikalische Manipulation eine signifikante Veränderung in der Wirkung hervorrufen kann. Dabei gibt es keinen Zwiespalt zwischen Theorie und "feinstofflicher Technologie", weil auch jede Art von Placeboeffekt ausgeschlossen werden kann. Wenn ich meinen Garten von Schild- und Blattläusen befreien kann – was mein persönlicher Auslöser dafür war, mich intensiv mit Radionik zu beschäftigen – dann wäre ein hoher Forschungsbedarf vonnöten, um diese bis jetzt immer noch subjektiven Tatsachen zu entschlüsseln. Aber wer sollte daran Interesse haben? Wichtig für den Informationstransfer, der eine Wirkung auf der materiellen Ebene zeigt, ist, dass der Schlüssel exakt ins Schloss passt! Will ich etwas beseitigen – zum Beispiel eine Schildlaus oder eine in mir sitzende, tiefe Angst – muss eine radionische Anweisung die exakte Verursachung nennen. Nach diesem Prinzip habe ich ein Psychologieprogramm geschrieben, das die gespeicherten Urängste benennt. Die Frage, ob diese Benennung mit Zahlen erfolgen sollte, hat sich in meinen Augen erübrigt: Das Universum ist so intelligent, dass die Informationsübertragung durch Zeichen, also durch Wörter, mehr als ausreichend ist. Das von mir entwickelte Psychoradionik-Programm arbeitet mit fünf verschiedenen Programm-Typen: 1. Archetypische Traumata und Inhalte der transpersonalen Psychologie (C.G. Jung und Stanislav Grof), 2. Familiensystemische Traumata (Bert Hellinger), 3. Prä- und perinatale Traumata (Ludwig Janus), 4. Frühkindliche Traumata (S. Freud u.a.) und 5. Astrologische Grundstruktur (nach Fritz Riemann). Das Programm wurde über 6 Wochen balanciert und zunächst an eine Gruppe von 20 freiwillige Versuchspersonen gesendet. Die Beteiligten erlebten signifikante Veränderung im Schlafverhalten: Die Schlafqualität nahm zu (größere Schlaftiefe, tiefere Entspannung); damit verbunden war eine Steigerung der Leistungsfähigkeit am nächsten Tag. Zudem wurden die Traumphasen klarer und die Träume bewusster, so dass eine Selbstreflexion über das Traumgeschehen einsetzen konnte.

Ein Gruppen-Experiment

Im Rahmen eines Radionik-Seminars beim "Forschungskreises für Geologie Dr. Hartmann e.V." hatte ich die Möglichkeit, dieses Experiment mit einer noch größeren Zahl interessierter Menschen durchzuführen. Das Programm war so konzipiert, dass es für alle Teilnehmer gelten konnte – es war auf positiven, wünschenswerten Wortraten aufgebaut, so dass negative Wirkmöglichkeiten von vornherein ausgeschlossen sein sollten. Die Teilnehmer wurden gebeten, während einer radionischen Balancierung über einen Zeitraum von 6 Wochen hinweg drei Fragebögen für jeweils 2 Wochen auszufüllen und an mich zurückzuschicken. Erfreulicherweise haben 40 von 52 Seminarteilnehmern dies tatsächlich getan. Im Folgenden stelle ich zusammengefasst kurz deren Auswertung dar, wobei ich von 40 Personen als 100% ausgehe. Die Schlafqualität während der Balancezeit wurde von 65% der Teilnehmer als "tiefer" beschrieben. 15% der Teilnehmer verspürten keine verbesserte Schlafqualität, jedoch eine deutliche Zunahme der Traumtätigkeit. Die restlichen 20% der Teilnehmer verspürten keinerlei Wirkung. Von einer deutlichen Traumzunahme, verbunden mit vermehrter Traumerinnerung, berichteten 24 Teilnehmer, das sind 60%. Die Adjektive "realistisch" oder "klar" wurden von 47,5% der Teilnehmer gewählt, wenn sie diese Art des Träumens während der Balancierung in Kurzform beschreiben sollten. Ich habe eindrucksvolle Traumberichte erhalten, die aufzeigen, wie tief eine solche radionische Balancierung gehen kann. Voraussetzung ist jedoch, dass der Mensch positiv und zielgerichtet selbst mitarbeiten will und sich bewusst öffnet. Radionik ist eben eine geistige Heilmethode (mit Computerunterstützung und einem Skalarwellengerät), die sich jedem materialistischen Denken entzieht. Man muss jedoch kein Esoteriker werden, um sich dort hineinzudenken zu können. Das neue wissenschaftliche Paradigma, angestoßen von der Quantenphysik, zeigt, welche Kräfte jenseits unserer beschränkten menschlichen Sinne am Werk sind. Wir sind Kinder des Universums, einer gigantischen lebenden und denkenden Struktur, die mit uns kommuniziert. In diesem Sinne ist jede radionische Balance eine Kommunikation – je nach Sichtweise – mit dem Steuerungssystem des Lebendigen oder ein Zwiegespräch mit jener Kraft, welche die Religionen "Gott" nennen.