Der Kristallplanet, Teil 03

Ideengeschichte der globalen Gitternetze

von Marco Bischof erschienen in Hagia Chora 9/2001

Das dritte Kapitel von Marco Bischofs Arbeit über die globalen Gitternetze schildert einen Prozess, der bei der Evolution neuer Hypothesen zu unerklärbaren Phänomenen häufig zu beobachten ist: Unter Heranziehung jeder verwandt scheinenden Theorie und unter heftiger Legendenbildung entwickeln auch exotische Ideen ein Eigenleben: UFOs, Katastrophentheorien und Erdenergielinien bilden ein völlig neues Amalgam.

Unter dem Titel "Planetary Grid" erschien im Mai 1975 in der amerikanischen Zeitschrift "New Age Journal" eine Zusammenfassung der in der letzten Folge (Hagia Chora Nr. 8) beschriebenen russischen Arbeiten aus der Feder des bekannten Buchautors Christopher Bird. Sie stellt den Wendepunkt in unserem historischen Überblick dar, denn sie leitete eine völlig neue Phase in der Entwicklung der Hypothese vom Kristallplaneten ein und machte die Idee zu einem zentralen Thema des New Age. Die enorme Wirkung dieser Veröffentlichung lag vor allem an der Person ihres Verfassers. Christopher (Chris) Bird (1928?1996), Bestsellerautor und einer der wichtigsten Popularisierer wissenschaftlicher Grenzgebiete, stammte aus einer der vornehmsten Familien von Massachusetts. Nach einem Abschluss in Botanik und Chinesisch am Harvard College, und nachdem er bei einer Emigrantenfamilie Russisch gelernt hatte, erwarb er an der American University in Washington den Master in Osteuropawissenschaften. 1952 wurde er Mitarbeiter der CIA und gehörte 1955 zu den ersten Special-Forces-Mitgliedern der Armee, die nach Vietnam geschickt wurden. Nach der Entlassung war er zunächst Leiter des Washingtoner Büros der RAND Corporation, eines der führenden Think Tanks der USA. 1966 wurde er Auslandskorrespondent des TIME-Magazins in Jugoslawien. All diese Erfahrungen und Verbindungen waren wesentlich für seine Tätigkeit als grenzwissenschaftlicher Forscher und Berichterstatter. Als Ergebnis seiner Studien brachte er gemeinsam mit Peter Tompkins, einem ehemaligen Spion der US-Regierung, 1973 das berühmte Buch "Das geheime Leben der Pflanzen" heraus. Darin vertreten die beiden Autoren die These, Pflanzen besäßen einen gewissen Grad der Bewusstheit und könnten ihre Umwelt wahrnehmen, was durch Messungen nachweisbar sei. Bird war auch führender Experte für Radiästhesie. Sein Beitrag im Buch "Future Science" half mit, die Radiästhesie mit dem neu entstehenden Gebiet der "Technologien des Äthers" zu verknüpfen (Bird, 1977). 1979 erschien sein Buch "Die weissagende Hand" (deutsch 1981), noch heute eine der besten wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Thema. 1977 löste sein Artikel über Nikola Tesla in der Zeitschrift "New Age Journal" weltweit neues Interesse an den revolutionären Arbeiten des serbisch-amerikanischen Erfinders aus. Großes Aufsehen erregte auch "Die Geheimnisse der guten Erde" (deutsch 1989), in dem Bird Erkenntnisse der anthroposophischen Landwirtschaft und andere unkonventionelle Aspekte der Bodenkunde verbreitet ? ein bahnbrechendes Buch, für das er jedoch von anthroposophischen Kreisen als "Verräter" angegriffen wurde, der geheimes Insider-Wissen preisgegeben habe. 1991 berichtete er über die Arbeit des kanadischen Biologen Dr. Gaston Naessens, der 1989 als Scharlatan vor einem kanadischen Gericht angeklagt war. Naessens hatte ein neuartiges Lichtmikroskop entwickelt, mit dem man lebende Proben mit einer bis dahin nicht erreichten Vergrößerung betrachten konnte. Auf der Basis neuer Erkenntnisse über bisher übersehene pleomorphe (vielgestaltige) Mikrobenformen hatte er eine erfolgreiche Krebstherapie entwickelt. Birds letzte Publikation war "Modern Vegetable Gardening", ein praktisches Handbuch für organischen Gartenbau, das 1993 erschien.

Konzepte, Ideen und Spekulationen

Christopher Bird war also bereits als eine der Autoritäten für die wissenschaftlichen Perspektiven des New Age anerkannt, als sein Artikel zum Kristallplaneten erschien. Der Aufsatz machte nicht nur den Westen mit den russischen Arbeiten bekannt, sondern verursachte auch einen lang anhaltenden Boom diversester Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen zum Thema Kristallstruktur und globale Netzgitter der Erde. Das russische Modell wurde so zum Kondensationskeim für die Synthese einer ganzen Reihe von Konzepten, Ideen und Spekulationen. Einige waren schon lange in Umlauf und wurden dadurch zu neuem Leben erweckt, andere entstanden erst durch Birds Impulse. Zu den Konzepten, die in diese New-Age-Synthese einflossen, gehörten neben dem russischen Gitter, dem Ideenkomplex Ivan T. Sandersons und der Bermuda-Dreieck-Mythologie auch die deutschen radiästhetischen Gitternetze, das englische Leylinien-Konzept, die Vorstellung der linearen UFO-Flugwege und verschiedene okkultistische Theorien. Bereits im englischen Geomantie-Revival der 60er-Jahre durch Tony Wedd, John Michell und andere (siehe "Die Wiederentdeckung der Geomantie", 2. Teil, Hagia Chora Nr. 8) war aus solchen Verknüpfungen eine völlig neue Art von Geomantie entstanden. Mitte der 70er-Jahre verbreitete sich dieses Amalgam mit der New-Age-Welle auch nach Amerika, wo die letzten Hemmungen fielen. Zu den weiteren Einflüssen, die nun die New-Age-Ideen über den Kristallplaneten "anreicherten", gehörten apokalyptische Visionen, die verschiedenen Vorstellungen über eine lebendige Erde (wie die Gaia-Theorie), theosophische Ideen über "planetare Chakren", Spekulationen über Besuche Außerirdischer sowie die Existenz extraterrestrischer Technologien (Charroux, von Däniken etc.), Vorstellungen über prähistorische Technologien sowie heutige "unkonventionelle" Techniken, über Freie Energie und eine Art Äther-Energie, Spekulationen über andere Realitätsebenen und "interdimensionale Tore", und schließlich harmonikale Vorstellungen pythagoräisch-platonischer Herkunft, die sowohl in modernen Design- und Konstruktionsprinzipien (meist von R. Buckminster Fuller inspiriert) wie auch in esoterischen Überlegungen zur Bedeutung von Zahlen, Frequenzen, musikalischen Intervallen, Proportionen und Resonanzbeziehungen eine Rolle spielten. In dieser Phase der Evolution der Kristallplanet-Idee wurden auch Aspekte des russischen Modells, zu denen in den Originaltexten nur Andeutungen zu finden waren, ausgebaut und vertieft, jedoch oft in rein spekulativer Weise und ohne dass sich die Autoren um Belege, Bezugnahme auf den Stand der wissenschaftlichen Kenntnis oder zumindest theoretische Plausibilität scherten.

Bruce Cathie: Das UFO-Netzgitter

Die UFO-Forschung gab schon früh Anlass zu Gitternetz-Theorien. 1955 hatte der französische Rundfunk-Ingenieur und UFO-Forscher Aimé Michel (geb. 1919) die Untersuchung einer UFO-Sichtungswelle publiziert, in der er zum Schluss kam, dass Landungen und Beinahe-Landungen von UFOs sich in geraden Linien anordneten, die er "Orthotenien" nannte (Michel, 1958). Eben diese These regte den ehemaligen Royal-Air-Force-Piloten Tony Wedd zu Spekulationen über die Verbindung von UFO-Orthothenien und Leylinien an, die, wie gesagt, den Beginn der Neubegründung der Geomantie im England der 60er-Jahre markierten. Wedd behauptete nämlich 1961 in seiner Broschüre "Skyways and Landmarks", UFOs seien in der Lage, eine Art von magnetischer Erdenergie in den Leylinien anzuzapfen. Die prähistorischen Monumente der Leylinien würden den UFO-Piloten als Sichtmarken dienen. Sein Kollege Aimé Michel hatte diese Forschungen allerdings bald danach aufgegeben, da er sie für fruchtlos hielt. Dennoch wurde Michels Methode Ende der 60er-Jahre von dem neuseeländischen Flugkapitän und UFO-Forscher Bruce L. Cathie (geb.1930) aufgegriffen, der in einer Reihe von Büchern eine auf UFO-Sichtungen aufgebaute Gitternetz-Theorie entwickelte (Cathie, 1968, 1971, 1977, 1987). Im Gegensatz zu den meisten neueren Globalgitterforschern, die in der Tradition der russischen Theorie der kombinierten Ikosaeder-Dodekaeder-Struktur stehen, arbeitet Cathie jedoch mit dem Kuboktaeder, das aus 6 Quadraten und 8 gleichseitigen Dreiecken besteht. Nach eigenem Zeugnis gehen Cathies Aktivitäten auf eine UFO-Sichtung zurück, die er als junger Pilot der nationalen Fluggesellschaft Neuseelands 1952 machte. Zusammen mit sechs Kollegen beobachtete er damals in der frühen Abenddämmerung auf dem Flugplatz in Auckland ein Objekt, das aus einem intensiv gleißenden weißen Licht mit einem kleineren und schwächeren roten Licht in einigem Abstand bestand. Während etwa 20 Minuten hielt es seine Beobachter durch seine waghalsigen und für ein Flugzeug unmöglichen Manöver in Bann. Um das seltsame Phänomen zu verstehen, suchte Cathie während Tausenden von Flugstunden am Himmel nach UFOs und studierte in seiner Freizeit die Publikationen verschiedener UFO-Forschungsgruppen. Der in mathematisch-geometrischen Navigationsmethoden geschulte Pilot kam bald zu der Auffassung, der einzige Weg zur Lösung des UFO-Rätsels bestehe darin, eine Karte aller Sichtungen zu erstellen, um eine "logisch-mathematische Ordnung in den Sichtungspositionen und Flugrouten der unbekannten Objekte zu finden". 1964 begann er auf Grundlage von Michels Methoden mit seinen Studien, die schließlich zur Entwicklung eines globalen Gitternetzes von UFO-Fluglinien führten. Die ersten beiden Linien, die sich im rechten Winkel kreuzten, ergaben sich aus den zuverlässigsten UFO-Sichtungen im Gebiet der neuseeländischen Stadt Auckland; daraus ergab sich ein vollständiges Gitternetz für die ganze Insel, mit parallelen Linien im Abstand von 30 Bogenminuten und einer Abweichung von 6° von rechtweisend Nord. Schließlich erhielt Cathie zwei verschiedene, miteinander verbundene Gitternetze, die ein ziemlich kompliziertes Muster ergaben. Sie ließen sich auf Linien mit einem Abstand von 7 Bogenminuten weiter reduzieren. An diesem Punkt kam der Forscher zum Schluss, das entdeckte Muster müsse Teil eines weltweiten Systems sein. Doch wie konnte er das Gitter, das sich bisher als zweidimensionale, ebene Geometrie behandeln ließ, korrekt auf die Kugeloberfläche übertragen? Den nötigen Referenzpunkt erhielt er, als er von der Entde- ckung eines seltsamen, antennenartigen Objekts auf dem Meeresgrund hörte, welches das amerikanische Vermessungsschiff "Eltanin" 1964 in 4115 Meter Tiefe zufällig vor der Küste Südamerikas fotografiert hatte. Diesen Punkt auf 59°08 südlicher Breite und 105° westlicher Länge und dessen 180 Bogengrad entfernten Gegenpol 59°08 nördlicher Breite und 75° östlicher Länge machte Cathie zu den Ausgangspunkten seines globalen Gitters. Nun fehlte noch die mathematische Grundlage, die der als Pilot und praktizierender Freimaurer entsprechend geschulte Cathie auf der Basis von mathematischen, geometrischen und vor allem harmonikalen Überlegungen und Berechnungen entwickelte.

Ein eigenes Maßsystem

Die Grundstruktur des fertigen Cathie-Netzgitters wurde durch eine Reihe von Kreisen gebildet, die sich an verschiedenen Punkten der Erdoberfläche schneiden. Die Knotenpunkte der zwei resultierenden Gitter bildeten je ein sogenanntes Polar-Quadrat um den geographischen Nord- und den Südpol herum (siehe Abbildung oben). Eine mathematische Analyse der durch die Knotenpunkte gebildeten Sektionen brachte Cathie auf die Idee, in den resultierenden Maßen und Proportionen könnten fundamentale physikalische Größen enthalten sein. Zur Überprüfung dieser Vermutung konvertierte er alle relevanten Maßsysteme in Einheiten eines einzigen, von ihm entwickelten Maßsystems auf der Basis von Winkelmaßen, Bogenminuten und einer Zeiteinheit, die auf der Einteilung der Erdumdrehung in 27 Einheiten beruhte. Mit diesem System glaubte Cathie nicht nur den Schlüssel zum Globalgitter, sondern die Grundlage aller menschlichen Wissenssysteme in der Hand zu halten. Nach einigen Jahren Arbeit stellte er eine Serie von mathematischen, "harmonischen, vereinheitlichten" Gleichungen auf, die er für die Grundlage der gesamten physikalischen Realität und aller wissenschaftlichen Disziplinen hielt. Für Cathie ist die physikalische Realität ein komplexes Muster sich überlagernder Wellenformen. Mit seinem System glaubt er den Schlüssel zum von Einstein vergeblich gesuchten "vereinigten Feld" gefunden zu haben. Damit würden nun fundamentale Naturprozesse wie die Erzeugung und Umwandlung von Materie, die Struktur der Raumzeit sowie die Schwerkraft technologisch beherrschbar; radikal neue Methoden der Energiegewinnung, Telekommunikation und Raumfahrt seien in Reichweite. Cathie schreibt, dass auch die Atombombe in Wirklichkeit auf der Geometrie von Raum und Zeit basiere. Um erfolgreich gezündet zu werden, müsse sie nach einer spezifischen Geometrie konstruiert und zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt an einer ganz bestimmten Stelle in Bezug zur Erdoberfläche und zur gesamten Geometrie des Sonnensystems aktiviert werden. Cathie behauptet, er könne den Zeitpunkt von nuklearen Testexplosionen und die Orte vorausberechnen, an denen es möglich sei, eine Bombe zur Explosion zu bringen. Der Neuseeländer ist überzeugt, dass seine Entdeckungen einem kleinen Kreis "mächtiger internationaler Interessen und Wissenschaftler" bereits bekannt sei und diese somit in der Lage wären, jederzeit die Kontrolle über die Erde zu übernehmen. Einstein habe nämlich seine vereinheitlichte Theorie erfolgreich fertigstellen können, sie sei aber als zu fortgeschritten für die Menschheit geheim gehalten worden. Als Bestätigung für die Richtigkeit und Brisanz seiner Entdeckungen führt Cathie an, während die akademische Welt ? jedenfalls öffentlich ? kein gutes Haar an seinen Theorien gelassen habe, sei er im Laufe der Jahre immer wieder von Geheimdiensten, führenden Wissenschaftlern und Regierungsbehörden kontaktiert worden, die Informationen über seine jüngsten Entdeckungen angefordert hätten.

Andrew Davie s Katastrophentheorie

Verwandte Vorstellungen über die Bedeutung der genauen Position von Ereignissen auf der Erdoberfläche und die Möglichkeit, aus ihnen deren Zeitpunkt und Natur vorauszusagen, kennzeichnen auch die Katastrophentheorie des schottischen Universalgelehrten und Erfinders Andrew W. Davie, der verschiedentlich im Zusammenhang mit den Globalgitter-Theorien erwähnt wird (Becker & Hagens, 1984; Davie, 1985, 1986; Sinkiewicz, 1986). Davie hatte seit seiner Jugend in den 40er-Jahren an dieser Theorie gearbeitet (mit der gleichnamigen Theorie des französischen Mathematikers René Thom hat sie keinen Zusammenhang). In den 70er-Jahren begann er in Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Polizei und der Universität von Schottland Lösungen für die vielen unerklärlichen Feuersbrünste, Erdbeben, Verbrechen, Krankheiten und Todesfälle auf der Basis seiner Formeln zu erarbeiten, die das globale Netzgitter zu diesen Ereignissen in Bezug setzt. Unter anderem wurde er von den englischen Autoritäten gebeten, die Ursachen des schrecklichen Feuers im Fußballstadion von Bradford am 11. Mai 1985 zu untersuchen, dem 53 Personen zum Opfer gefallen waren. Davie erklärte das Feuer mit einer gleichzeitigen und spontanen Selbstentzündung mehrerer Personen, was (nach seinen Angaben) auch Videoaufzeichnungen und andere Daten bestätigen würden.

Ereignisse abhängig von Ort und Zeit

Der Schotte, der auch als Berater des Londoner "Institute for Complemetary Medicine" aufgeführt ist und seine Theorie angeblich in zeitweiliger Zusammenarbeit mit dem durch die militärische Telepathieforschung bekannten Stanford Research Institute (SRI) in Menlo Park, Kalifornien, entwickelt haben will, glaubt, mit seiner "Geo-Rheologie" (Anm.d.Red.: Rheologie untersucht Fließerscheinungen von Stoffen unter Einwirkung äußerer Kräfte) ein treffsicheres Voraussagesystem für alle Arten von synchronistischen Ereignissen gefunden zu haben. Zu diesen zählt er auch Herzinfarkte, Unfälle, Maschinenversagen etc. So nimmt er z.B. für sich in Anspruch, er könne mit Sicherheit das Aussehen, die Kleidung und die Farben einer Person voraussagen, die eine bestimmte Art von Verbrechen begehen werde, und zwar lediglich aufgrund des harmonikalen Verhältnisses von Zeitpunkt und Ort des Verbrechens im Rahmen des globalen Gitternetzes. So habe er im Fall einer großen Turbine, deren Hauptlager defekt war, einen Platz in der Umgebung mit einer bestimmten geometrischen Beziehung zu deren Standort berechnen können und dort eine Metallstange in den Boden getrieben, worauf die schädlichen Eigenschwingungen der Maschine für immer verschwunden seien. Im Laufe der Jahre habe er auch viele Erdbeben in Bezug auf Zeitpunkt, Ort und Intensität äußerst präzise vorausgesagt. Davie gibt an, seine Voraussagen beruhten auf einer Art Gesetz der Zeit. Die räumliche Verteilung der Feuersbrünste, von deren Untersuchung er ursprünglich ausgegangen war, schien sich in der zeitlichen Abfolge zu spiegeln, gleiches gelte für die weiteren von ihm untersuchten Katastrophen. Ereignisse, die gewisse chemische Elemente, Farben oder andere Eigenschaften betrafen, waren offenbar durch einen bestimmten Zeitpunkt und Ort der Auslösung gekennzeichnet. Mit anderen Worten: bestimmte Orte und Zeitpunkte waren geeignet für die Auslösung spezifischer Naturprozesse. Aufgrund besonders günstiger Umstände könnten auch Dinge geschehen, die vom gegenwärtigen Weltbild aus eher unwahrscheinlich schienen. Ein Beispiel ist das immer wieder berichtete, bisher unerklärte Phänomen der spontanen Selbstentzündung (Spontaneous Combustion) von Personen (Harrison, 1978). Nach Davies Vermutung ist dafür eine durch ein geeignetes Zeitfenster und den passenden Ort ausgelöste verstärkte Ionisierung und erhöhte thermoelektrische Aktivität verantwortlich. Der anerkannte Pyrologe (Feuerwissenschaftler) erklärt, dass sich dann selbst als unbrennbar geltende Metalle wie Eisen oder Aluminium entzünden könnten. Davies Katastrophentheorie beruht auf der Annahme, dass alle räumlichen und zeitlichen Muster der materiellen Welt eine "Auseinander-Setzung", sozusagen die räumliche oder zeitliche Entfaltung einer latenten Potenzialität darstellten, die stets ähnlichen Gesetzen folge, unabhängig von der Art des konkreten Ereignisses. Diese Entfaltung geschieht nach Davie durch eine Kraft, die entweder geophysikalischen Ursprungs oder zumindest aufs engste mit der Geologie und der räumlichen Struktur der Erde verknüpft sei. Mit seiner Katastrophentheorie glaubt er, die numerischen Gesetze des komplexen, rhythmischen Geschehens der natürlichen zyklischen Abläufe dieses Manifestationsprozesses gefunden zu haben.

Das Netzgitter von John T. Sinkiewicz

Die Arbeiten des Amerikaners John T. Sinkiewicz markieren einen ersten Höhepunkt in der für die New-Age-Phase der Kristallplaneten-Vorstellungen typischen "Energie"-Spekulation und -Terminologie. Sein Verdienst ist es, erstmals die Positionen der Gitterpunkte mit exakten Methoden berechnet zu haben. Allerdings gibt er dazu in jeder seiner Publikationen unterschiedliche Koordinaten an; offenbar hat er sie immer wieder neu berechnet. Fasziniert durch Chris Birds Aufsatz hatte Sinkiewicz, der bei einem führenden Computerhersteller der USA tätig war und auf entsprechende Kenntnisse zurückgreifen konnte, Anfang der 80er-Jahre begonnen, der Idee eines Kristallplaneten nachzugehen. Zu diesem Zweck vertiefte er sich, wie es schon Cathie getan hatte, in die sphärische Trigonometrie, die mathematisch-geometrische Methode zur exakten Bestimmung der geometrischen Position von Punkten auf einer Kugeloberfläche, die vor allem für Navigationszwecke in Luft- und Seefahrt von Bedeutung ist. Sinkiewiczs Interesse galt zunächst der korrekten Bestimmung der Gitterpunkte und der Lage des Gitternetzes auf dem Globus. Seine Resultate veröffentlichte er 1982 und 1986 in drei Artikeln in der von Ivan T. Sanderson gegründeten Zeitschrift "Pursuit". In seiner ersten Veröffentlichung wies Sinkiewicz darauf hin, dass man für eine genaue geographische Positionsbestimmung der Gitternetzpunkte und -linien keine Karten verwenden kann, und zwar wegen der Verzerrungen, die allen groß- und kleinmaßstäblichen Karten eigen sind (Sinkiewicz, 1982a). Bei der Verwendung von Karten kann bestenfalls eine Näherung erzielt werden, die mit Fehlern von mindestens einigen Kilometern behaftet ist. Selbst das genaueste Computer-Plotting bringt eine Genauigkeit von höchstens etwa einem halben Kilometer. Ein weiteres Problem ist die Bestimmung des Referenz- oder Ausgangspunktes, den man für das Netz ansetzt, d.h. von dem aus Nord- und Südpol des Gitters bestimmt werden. Sinkiewicz wählte dafür die Pyramide von Gizeh. Die vollständige Liste der Gitterpunkte mit den berechneten Koordinaten veröffentlichte er in diesem ersten Aufsatz. Dort greift Sinkiewicz auch die russische Andeutung auf, dass die Gitterpunkte Perioden der Aktivität und Inaktivität durchmachen könnten, und entwickelt das Konzept, dass das Gitternetz im Laufe der Evolution durch eine Reihe von Phasen gehe und sich dabei verändere. Die Erde sei, schreibt er, ursprünglich eine Kugel aus reiner Energie gewesen. Dieser Energieball habe aber bereits eine Struktur besessen, nämlich die eines sphärischen Ikosaeders, bei dem 20 gleichseitige Dreiecke durch 12 Knotenpunkte verbunden sind. Dieses Energiegebilde, das sich ähnlich wie eine Seifenblase verhalten habe, sei dann in seiner Reise durch das All zum Kristallisationskern für kosmischen Staub geworden, der sich auf seiner Oberfläche ansammelte und ihn so allmählich zu einem soliden Körper werden ließ. Nachdem sich genügend Material angesammelt hatte, begann die nächste Stufe der Erdentwicklung. Dem ursprünglichen Ikosaeder überlagerte sich nun eine Dodekaederstruktur, deren Funktion es war, zwölf neue Teile des materiellen Globus zu schaffen. Doch erst eine weitere Entwicklungsstufe, in welcher der Planet "in einen höheren Schwingungszustand transformiert" worden sei, habe eine Verbindung von Ikosaeder und Dodekaeder geschaffen. Dies sei durch eine Halbierung der Seiten der 20 Dreiecke des ursprünglichen Ikosaeders geschehen, ähnlich wie man bei der Saite eines Musikinstrumentes, schreibt Sinkiewicz, durch eine Teilung in der Mitte die doppelte Schwingungsfrequenz der ursprünglichen Saite erhält. Diese Teilung führte gleichzeitig zur Bildung von sekundären Kraftlinien, durch die sich im Inneren jedes der 20 Ikosaeder-Dreiecke ein zweites, kleineres Dreieck gebildet habe.

Phasen planetarer Evolution

Diese ersten drei Phasen der planetaren Evolution bilden nach Sinkiewicz die "erste Dichte-Ebene" des Erdenergienetzes und die Grund-Lebensstufe der Erdentwicklung. Als nächstes habe die Erde, noch vor der Entstehung der zweiten Dichte-Ebene des Gitters, ihre erste große Umbildung durchgemacht, die mit einer Verschiebung der Erdachse einherging. Erst diese Umbildung habe die Bedingungen für eine Entstehung von Leben auf der Erde geschaffen. In der zweiten Dichtephase hätten sich das "Energieniveau" und die Struktur des Globalgitters verändert. Statt drei "Energieknoten" von Ecke zu Ecke existierten nun auf jeder Seite eines Ikosaeder-Dreieckes fünf Knoten. Diese Erhöhung der "planetaren Energie" habe die Bedingungen für die Entwicklung des vormenschlichen (pflanzlichen und tierischen) höheren Lebens geschaffen. In der Zwischenphase vor der vollen Aktivierung der nächsten, dritten Dichtephase habe sich eine weitere große Umbildung vollzogen, wieder verbunden mit einer Verschiebung der Erdachse und den daraus resultierenden Veränderungen der Erdkruste. Diese Periode einer weiteren "energetischen Intensivierung" des Gitternetzes sei die Epoche des Verschwindens der meisten riesigen prähistorischen Tierrassen (einschließlich der Saurier) und des Erscheinens des Menschen gewesen. Diese Veränderung habe die Zahl der sekundären Energieknoten von ursprünglich fünf auf nunmehr sieben erhöht. Die dritte Dichteperiode geht nach Sinkiewicz in der gegenwärtigen Zeit zu Ende ? heute sei die Erde im Begriff, in ihre vierte Dichtephase überzugehen. Sinkiewicz sagt in diesem Zusammenhang eine weitere Polverschiebung und Umgestaltung der Landmassen voraus. Das Energienetz der Erde werde dann seine Energiedichte von sieben auf neun Knoten pro Einheit erhöhen. Das dritte Dichtegitter sei heute bereits weitgehend deaktiviert, das neue Gitter sei schon aktiviert.

Bezug zu Cathies Theorien

In einem zweiten, sehr kurzen Pursuit-Artikel (1982b), mit dem er auf die seit seiner ersten Veröffentlichung erfolgten Reaktionen eingeht und seine Theorie weiter ausbaut, druckt Sinkiewicz Auszüge aus dem Artikel eines unbekannten Autors im "Journal of Borderland Research" ab, in dem das UFO-Gitter von Bruce Cathie mit Sinkiewitczs eigenem Gitter (und damit dem russischen) in Zusammenhang gebracht wird; Sinkiewicz hatte Cathie bereits in seiner ersten Veröffentlichung erwähnt, doch ohne näher auf dessen Ideen einzugehen. Der UFO-Artikel illustriert anschaulich, wie der Prozess der unkritischen Mythenbildung die Vorstellung der Gitternetze zunehmend mit neuen Elementen anreicherte. So versichert jener unbekannte Autor, das russische Gitter sei auch eine Wiederentdeckung der "Erdenergielinien", nach denen sich laut Louis Charpentier ("Die Geheimnisse der Kathedrale von Chartres") die Tempelritter im 12. Jahrhundert beim Bau der Kathedrale von Chartres gerichtet hätten. Auch die Leylinien würden beweisen, dass das Globalgitter bereits im Altertum in Europa bekannt gewesen sei. In der beigefügten Abbildung wird erstmals ein vom schottischen Edinburgh ausgehendes Leylinien-System entwickelt, das sich in das russische Globalgitter einfügt und in groben Zügen bereits den aus Dawkins und Prumbachs Arbeiten bekannten Verlauf andeutet. Im Zusammenhang mit Cathie schreibt der Autor: "Die Idee eines weltweiten Energiegitters, entlang dem Fliegende Untertassen regelmäßig fliegen, ist nicht neu für unsere Leser. Wir haben Captain Cathies Buch über das Thema, ?Harmonic 33 , bereits in den frühen 70ern besprochen. Er glaubte, etwas Neues entdeckt zu haben, und war deshalb nicht erfreut, zu erfahren, dass eine Gruppe von amerikanischen Elitewissenschaftlern sich schon lange mit dem Thema befasst und eine eigene Gitterkarte entwickelt hatte, offenbar in Zusammenarbeit mit UFO-Wesen und unter größter Geheimhaltung. Es ist ja offensichtlich, in welchen Aufruhr die Strom- und Ölkonzerne geraten würden, wenn tatsächlich eine solche frei zugängliche Quelle verwertbarer Energie öffentlich zugänglich würde (?)." In seiner kurzen Bemerkung erläutert Sinkiewicz, die beiden miteinander verschränkten Strukturen von Ikosaeder und Dodekaeder funktionierten auf zwei unterschiedliche Arten. Die Dodekaederstruktur sei jene Energiestruktur, welche die formgebende Matrix für die Erde bilde, während das Ikosaeder der Form ihre Energie oder Vitalität verleihe. Er verglich dies mit dem ätherischen Körper des Menschen, der die formgebende Instanz im Organismus sei, während die Meridiane und Chakren die Form energetisieretn. Die 13 Primärknoten des Ikosaeder-Gitters (12 auf der Erdoberfläche plus das Zentrum der Erdkugel) hätten eine ähnliche Funktion für den Planeten wie die Chakren für den menschlichen Organismus. Wie diese würden jene in einem Muster aktiviert, das der Entwicklungsstufe der planetaren Form entspreche. Die Gitterkreuzungspunkte in der Landschaft könnten durch geeignetes Training exakt lokalisiert werden, und zwar nicht durch Radiästhesie, sondern durch "Wahrnehmung der Energie-Säule mit dem physischen Körper".

Weitere Hypothesen

In seinem dritten, 1986 erschienenen Artikel korrigiert Sinkiewicz seine ursprüngliche Auffassung, dass der Übergang zu einem neuen Zyklus in der planetaren Evolution mit dem Kippen der Erdachse verbunden sei. Vielmehr werde diese Veränderung von einem Wandern und einer Polarisationsänderung der magnetischen Erdpole markiert. Sie bewirke nur eine leichte und vorübergehende Abweichung der Erdachse, die nach der Umpolung wieder rückgängig gemacht werde. Hier erwähnt Sinkiewicz erstmals Andrew Davie, den er Anfang der 80er-Jahre kennen lernte. Während er in seiner ersten Veröffentlichung der Berechnung des Gitternetzes nur einen einzigen Referenzpunkt zugrunde legen konnte, nämlich die Pyramide von Gizeh ? er baute es auf deren angenommener Grundseiten-Rechtwinkligkeit zur rechten Nordweisung auf ?, lieferte ihm die Bekanntschaft mit Davie gegen Ende 1983 oder Anfang 1984 einen zweiten zentralen Referenzpunkt, nämlich Davies schottische Heimatstadt Alloa. Der Schotte hielt den Ort in der Grafschaft Clackmannan für das "ursprüngliche Jerusalem", aus dem die späteren Siedler des heiligen Landes ausgewandert seien. Zu Sinkiewicz neuen "Erkenntnissen" gehörte auch, dass es sechs äquatorähnliche primäre Energiebänder gebe, welche die Erde umgeben. Zu jedem Knotenpunkt des Gitternetzes gehöre ein korrespondierender Stern, mit dem er in "energetischer Verbindung" stehe. Die Erde besitze nicht nur geographische und magnetische Pole, sondern der gesamte Äquator bilde zudem eine Art Pol. Schließlich versicherte er, dass die so genannte Crescent Dawn Line (Halbmond-Aufgangslinie), ein Alignment (Leylinie) von alten Bauwerken in Malta, Spanien, Frankreich und England, identisch sei mit der Globalgitterlinie vom Nordpol zu einem Punkt im Hoggar-Gebirge in der algerischen Sahara. Das gesamte Netzgitter sei nicht statisch, und seine Koordinaten würden keine festen Positionen einnehmen, sondern ein Muster stehender Wellen darstellen, das sich von Zeit zu Zeit leicht um eine Mittelposition herum verschiebe. Sinkiewicz erklärt außerdem, die Erde sei ein funktionierender Gleichstrom-Motor, und zwar ein Typ, der die Umkehr der Drehrichtung erlaube. Die Position der Pyramide von Gizeh auf einem der zwei Energiebänder, auf denen auch der wahre magnetische Nordpol liege, erlaube der Pyramide, den Energiefluss zum Nordpol zu regulieren und so "die Geschwindigkeit und die Stabilität des Planeten zu kontrollieren". Solche Erkenntnisse ermöglichten völlig neue Technologien zur Kontrolle der Natur und zur Gewinnung von Energie, deren Entwicklung Sinkiewicz leider mangels Finanzen nicht in Angriff nehmen könne. Den Rest des Artikels bilden aus der Zusammenarbeit mit Davie angeregte Spekulationen über harmonikale Eigenschaften des planetaren Energiegitters, über akustische, elektromagnetische und optische Gitterschwingungen sowie über deren Frequenzen und harmonikale Beziehungen untereinander.

Gegenwärtige Weiterentwicklungen

Wie Sinkiewicz im Jahr 2000 auf seiner Homepage mitteilt, war er 1996 überzeugt, alles versucht zu haben, aber mit den Resultaten unzufrieden, weshalb er die Sache falls ließ. Seit September 1999 befasst er sich nun mit der Frage, welche Art von Orten denn auf dem Gitter lägen. Diesmal gilt sein Interesse weniger Monumenten wie der Pyramide von Gizeh, sondern religiösen Pilgerstätten wie Mekka, Salt Lake City, buddhistischen heiligen Orten sowie anderen großen Versammlungsplätzen. Er setzt die Software "Microcam" ein, mit der Studenten der US-Militärakademie West Point die Anfertigung von Landkarten erlernen und das jeder Interessent kostenlos von der Website herunterladen kann. Sinkiewicz spekuliert dort, das Gitter erstrecke sich dreidimensional ins Erdinnere hinein, und zwar in mehreren Schichten von unterschiedlicher Tiefe, es sei nämlich Teil der natürlichen Struktur des Raumes selbst. Die Website enthält auch eine aktuelle und vollständige Liste der Knotenpunkte des planetaren Gitters mit den von ihm berechneten exakten Koordinaten.

Meinem Bruder Stefan gewidmet ?
er weiß warum.
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