Informationsmedizin

Geschichte,
Theorie und
Anwendung von informationellen Konzepten in der Heilkunst

von Maria Sagi erschienen in Hagia Chora 9/2001

Wie der Impuls zustande kommt, der die Selbstheilungskräfte eines Menschen aktiviert, und wie er sich überträgt, kann niemand mit Sicherheit erklären. Erfahrung lehrt, dass die Kraft eines Heilers erstaunliche Wirkung zeigen kann. Schamanische Kulturen nutzen oft Symbole als Katalysatoren zur Aktivierung heilerischer Fähigkeiten. So auch Maria Sagi, die dieses Phänomen auf das Fundament einer holistisch-naturwissenschaftlichen Weltsicht stellt.

Information ist ein Schlüsselbegriff unserer Zeit. Deutsche Begriffe ähnlicher Bedeutung sind Nachricht, Auskunft, Anzeige, Bericht, Botschaft oder Bescheid. Das entsprechende lateinische Verb zu diesem Fremdwort ist informare ? "formen", "gestalten", "bilden". Im englischen Wörterbuch finden wir als erste Bedeutung "durchdringen", "erfüllen". Was aber durchdringt nun was, worüber wird Auskunft geben, was ist es, das berichtet, formt und gestaltet? Nachrichten sind geistiger und nicht materieller Natur, und dennoch formt eine Nachricht unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen sowohl in individueller als auch in gesellschaftlicher Hinsicht. Wie erschüttert sind wir, wenn wir von Naturkatastrophen oder Unfällen hören ? wir sind sofort bereit zu helfen. Die Nachricht formt den Empfänger. Shannon und Weaver definierten 1949 einen auf technische Systeme beschränkten Informationsbegriff, der von anderen Wissenschaftsbereichen aufgegriffen wurde. Ein Computer wird allerdings bei der Informationsvermittlung nicht verändert, ein Tier oder ein Mensch aber sehr wohl. Wo liegt nun die Brücke zwischen Information und Medizin, welchen Stellenwert hat sie im Heilungsprozess? Aktuelle Forschungen und Heilverfahren legen nahe, dass die Botschaft, die Information, ohne Zutun biochemischer Mittel Heilung anregen und fördern kann. Information ist etwas rein Geistiges und benötigt für ihre Übermittlung entsprechende Träger. Diese können sein:
- bewusste Gedanken, Gefühle, Emotionen, sowohl positiv ausgerichtete ? wie z.B. der gute Wille, erhabene Gedanken, Mitgefühl, Liebe, Begeisterung, Verehrung, Zärtlichkeit, Fürsorge, Gebet, Dank ? als auch negative, wie Bosheit, Hass, Feindseligkeit, Neid, etc.,
- unbewusste, unterdrückte Gefühle und Emotionen (in der Mehrzahl negativ),
- symbolische Zeichen ? wie religiöse Symbole der Naturvölker ?, deren Gesichtsbemalung zu Heil- und Kampfzwecken, Tätowierung, heute gebräuchliche Symbole für Energetisierung und Selbstheilung wie Reiki oder die tibetischen Symbole nach Christian Weber.
- die nur durch das vegetative Nervensystem (bzw., wie wir später sehen werden, durch den feinenergetischen Körper) wahrnehmbaren geometrischen Formen, wie zum Beispiel das Strichcodesystem von Erich Körbler (vgl. "Körpersprache" und "Kraft der Form" von Maria Sagi, Hagia Chora Nr. 4 und 5).
Bemerkenswert ist, dass die parallelen Linien und das gleichschenkelige Kreuz der Körblerschen Strichcodes als geheime Heilzeichen bei den Schamanen und Heilern der in Afrika, Indien, Süd- und Nordamerika lebenden Stämme auch heute gang und gäbe sind. Bei den Huichol- Indianern in Mexiko werden z.B. gleichschenkelige Kreuze diverser Größe als Schutzzeichen aufgehängt. Ebenfalls von Interesse sind die Tätowierungen des in den Ötztaler Alpen gefundenen, ca. 4000 Jahre alten mumifizierten Mannes, dessen Rücken mit parallelen Linien und einem gleichschenkeligen Kreuz bezeichnet war.

Heilung im Altertum

Seit wann wissen die Menschen um das Heilungspotential der Information? Eine abschließende Antwort könnten nur medizinhistorische und ethnographische Forschungen geben. Bereits ein erster Blick in die Geschichte fördert aber eine Vielzahl interessanter Aspekte zutage. Es ist uns vertraut, dass Innenwelt und Außenwelt in den antiken Zivilisationen und auch bei den in Stämmen lebenden Naturvölkern viel stärker verbunden waren bzw. sind als im heutigen westlichen Denken. Was wir heute als außersinnliche Wahrnehmung bezeichnen (ASW), war bzw. ist selbstverständlicher Teil ihrer Erfahrungen. In einer solchen Weltsicht gehören seelische, geistige und energetische Dimensionen ebenso zu Heilungsprozessen wie die Behandlung des stofflichen Körpers. Jede der antiken Kulturen schuf ihr Glaubenssystem, in dem sich ihre jeweilige holistische Weltanschauung ausdrückte. Ich möchte nur einige Beispiele hervorheben:
- In der frühen chinesischen Naturreligion sowie im Daoismus sah man den Menschen als einen Miniaturkosmos, in dem die Harmonie des Yin-Yang-Prinzips und die Strömung des Qi, der vitalen Energie in einer für ihn typischen Komposition realisiert wird. Eine der wichtigsten Methoden der chinesischen Medizin, die Akupunktur, arbeitet mit einem Energiesystem, dessen physischer Träger mit physikalischen Mitteln nicht messbar ist. Durch Beeinflussung einzelner Akupunkturpunkte mit Nadeln, Massage oder sogar durch geometrische Formen kann jedoch offenbar ein Organismus wesentlich beeinflusst werden.
- Im alten Ägypten betrachtete man den Menschen als Einheit von Körper, Seele und Geist. Diese drei Ebenen waren aber lediglich als grundlegende Ausgangspunkte gedacht. Die verschiedenen Papyrusrollen legen unterschiedliche Kombinationen von Persönlichkeitsschichten dar, doch unterscheidet man generell zehn Ebenen: Sahu (kosmischer Körper), Ka (der Energiekörper des physischen Körpers), Ba (geistiger Kanal), Khabit (Schatten), Khu (geistiger Körper), Khat (physikalischer Körper), Hari (das physikalische Herz), dessen ätherischer Doppelgänger Ab (Herz oder Gewissen) ist, Sekhem (Vitalkraft) und Ren (Name). Die Ärzte sorgten für die Gesundung des Körpers, Priester und Zauberer ihrerseits für die Genesung des Geistes.
- Die indischen Veden sprechen ebenfalls von feinstofflichen Schichten des Körpers, welche die energetische Versorgung des Körpers bewirken. Die kosmischen Energien strömen über mehr als 350000 Nadis (Energiekanäle) und sieben Hauptchakren in den Menschen ein. Ähnliches verzeichnen auch die buddhistischen Lehren Tibets. Sowohl in der hinduistischen als auch in der tibetischen Medizin heilt man die physischen und geistigen Übel des Menschen in den verschiedenen Bewusstseinsebenen bzw. Auraschichten durch Meditation, geistiges Yoga oder Symbole.
- Der heilende Gott der antiken Griechen, Asklepios mit seiner Tochter Panakeial und der heiligen Schlange neben seinem Thron ist bis heute das Zeichen der Heilkunst. Bereits die homerischen Dichtungen 900 v.Chr. verehren ihn als wichtigsten Gott der Heilung. Im gesamten folgenden halben Jahrtausend dienten Priester in seinen Heil-Sanktuarien. In Hellas waren um 500 v.Chr. etwa 340 Heiltempel bekannt, in denen man den Tempelschlaf praktizierte: Der Patient wurde während einiger Tage mit Diät, Bädern, Gymnastik und Gesprächen vorbereitet und dann zu der für diesen Zweck bestimmten Schlafstelle des Tempels geleitet. Die Heilung erfolgte im Schlaf unter dem Segen von Asklepios. In der Glanzepoche der griechischen Kultur pilgerten die Kranken zu den riesigen Tempeln in Epidauros, Pergamon, Kos und Athen, und der hohe Stellenwert des heilenden Schlafes blieb noch für weitere fünfhundert Jahre erhalten.
Bemerkenswert sind die Vorstellungen der Griechen über das körperliche und geistige Wesen des Menschen. Für die Neuplatoniker besteht das Individuum aus fünf Ebenen: Soma ? der physische Körper, Psyche ? die individuelle Persönlichkeit, Thymos ? der aktive, rationale und sterbliche Mensch, Pneumon ? die vitale Energie, und Nous ? der höhere oder göttliche Geist. Mit dem Tod verschied das Thymos, und die Psyche begann ihre Reise ins Jenseits. Im Wesentlichen entsprechen Thymos und Psyche den Daseinsaspekten von Ka und Ba der alten Ägypter.

Beginn der Naturwissenschaft

Aus diesen wenigen Beispielen geht bereits hervor, wie vielfältig die Weltanschauung der antiken Kulturen war, wobei allen gemeinsam ist, dass sich ihre "Naturwissenschaft" vom philosophischen und Glaubenssystem noch nicht getrennt hatte. Uns allen ist die Entwicklung bewusst, die im Mittelalter mit Giordano Bruno und Galileo Galilei zum Beginn der modernen Naturwissenschaften führte. Es kam zur Aufspaltung von Naturwissenschaften und humanen Wissenschaften. Galilei sagte: "Primäre Qualitäten sind, was wir messen können" (Gewicht, Größe, Entfernung etc.), "sekundäre Qualitäten sind, was unser Geist auffasst" (Farbe, Geruch, Schönheit etc.). Die Naturwissenschaften befassten sich von da an nur noch mit den Eigenschaften der Materie. Vor rund 300 Jahren legte Isaac Newton schließlich den Grundstein für die Denkweise der Moderne. Obwohl für Newton selbst spirituelle Dimensionen durchaus von Bedeutung waren, hat er seine diesbezüglichen Vorstellungen nicht publik gemacht. Seitdem wurde Spiritualität zur reinen Privatsache. Doch auch der Mensch von heute bedarf der Transzendenz angesichts der unausweichlichen Tatsache der menschlichen Existenz und des Todes. Im 20. Jahrhundert trat die Bedeutung der großen Religionen für die emotionale Welt des Menschen weiter in den Hintergrund. Die Wissenschaft übernahm nun die Rolle der Religion. Heilung war kein spirituelles Thema mehr, sondern wurde vollständig in die Naturwissenschaften integriert, wo die Entwicklung mit großen Schritten voraneilte. Es ist durchaus bemerkenswert, dass sich die Naturwissenschaft heute wieder energetischen Prozessen zuwendet, als befänden wir uns auf einem spiralförmigen Entwicklungsweg. Die Quantenphysik und die Chaosforschung nähern sich wieder dem, was wir als "feinstoffliche Energien" bezeichnen. Laut Ervin Laszlo bildet sich in der Physik zunehmend ein Verständnis, welches das Universum nicht nur als Materie sieht, sondern als sogenanntes Energieplenum, als einen energetischen Zustand, der die verschiedenen Formen von Materie durch spezifische Wellenformen hervorbringt. Selbst die lebenden Organismen seien "nur" unterschiedliche Wellendichten. Aus der Grundannahme eines einheitlichen Energiefeldes, aus dem alle Materie hervorgeht, folgt die enge Verbindung alles Existierenden ? so eng, dass alles, was in diesem System geschieht, alles andere beeinflusst. Ohne ein solches Verständnis für ein derart fein ausbalanciertes System ist im Grunde die ökologische Einheit der Erde nicht vorstellbar.

Die Psi-Feld-Theorie von Ervin Laszlo

Ervin Laszlos Psi-Feld-Theorie beschreibt die Existenz eines universellen Verbindungsfeldes in der Natur. Dieses Feld kann eine Reihe von rätselhaft anmutenden Erscheinungen erklären, wie z.B. die Phänomene der Körblerschen Heilmethode. Ähnlich anderen führenden Wissenschaftlern schlägt auch Laszlo zur Bewältigung der Paradoxe der neuen Physik, der postdarwinistischen Biologie und der transpersonalen Psychologie die Berücksichtigung des so genannten Quantenvakuums vor. Das Vakuum, ein Urphänomen des Kosmos, soll die Rätsel der sonst unerklärbaren Verbindungen lösen. Ervin Laszlo äußert sich dazu wie folgt: "? im Licht zeitgenössischer Physik erscheint das Quantenvakuum als dichte Struktur virtueller Energie: es ist ein gasförmiges Kontinuum unterschiedlicher Dichte aus fluktuierenden virtuellen Teilchen. Nach der Quantengeometrodynamik werden die Vakuumfluktuationen in der Größenordnung der Planckschen Länge (10-35 m) so hochenergetisch, dass sie die Struktur des Raumzeitkontinuums aufbrechen und einzelne ?Raumzeitsegmente? hervorrufen, die sich sporadisch verbinden und wieder trennen. Dieser ?Quantenschaum?, von Wheeler Superraum genannt, besteht aus einem rein masselosen Ladungsfluss. Die Theorie fordert, dass Flüsse im virtuellen Gas des Vakuums, die die Schwelle zur Bildung quantisierter Teilchen-/Antiteilchen-Paare nicht durchbrechen, masselose Ladungen (virtueller Energie) bleiben." (Laszlo 1995, S. 183) In Laszlos Modell ist das Vakuum ein nicht-materieller Äther virtueller Teilchen, der zwei Wellentypen erzeugt: Soliton-ähnliche Vektorwellen, die in Form geladener Massequanten die Raumzeit durchlaufen, und nicht-vektorielle, "skalare" Wellen, die sich im Vakuum ausbreiten. Hinsichtlich der Skalarwellenausbreitung erscheint das Quantenvakuum als skalares Feld kosmischen Ausmaßes, als Kontinuum, in welchem jeder Punkt durch eine entsprechende Größe, nämlich durch den n-dimensionalen Fluss virtueller Zustände, gekennzeichnet ist. Es folgt, dass der Fluss in jedem Punkt des Feldes eine Skalarwelle innerhalb eines masselosen Ladungsfeldes ist. "Das Quantenvakuum", fährt Laszlo fort, "ist in diesem Modell die Konsequenz einer realistisch interpretierten Raumzeit. Es ist ein Feld virtueller Energien in Form eines Kontinuums mit Stress und Potential. Die Stressenergien können in geometrodynamischer Sprechweise als elektrische Potenziale, genauer: als skalares elektrostatisches Potenzial ausgedrückt werden. Der einem Raumpunkt zugeordnete Wert bestimmt die Arbeit, die aufgewendet werden muss, um die Einheitsladung entgegen dem Ladungspotenzial des Feldes aus dem Unendlichen an diesen Punkt heranzuführen." (Laszlo 1995, S. 184)

Masse als stehende Skalarwelle

Da die beiden Wellentypen im Vakuum unterschiedliche Energiearten repräsentieren, müssen wir zwei Grundenergien des Universums unterscheiden. Die eine ist in der Masse "eingefangen". Sie stellt die durch Einsteins Masse-Energie-Äquivalenz definierte vektorielle Energie dar. Die andere ist die masselose, elektrostatische skalare Ladungsenergie des Vakuums. Trotz ihrer Verschiedenheit entspringen beide der gleichen Quelle: Die Masse wird als stehende Skalarwelle im Vakuum geschaffen und schließlich durch lokale Spin- und Vortexwirkungen eingefangen. Die vektoriellen Energien konstituieren das elektromagnetische Spektrum (EMS) einschließlich des Nullpunktfeldes (NPF). Die masselosen elektrostatischen Energien bilden das, was Laszlo als skalares Vakuumspektrum (SVS) definiert. Die Ergänzung der bekannten Eigenschaften des Vakuums durch das SVS erweitert das Standardkonzept des Universums, indem nun beide Energietypen erkannt werden. Das sich selbst modulierende und selbst erzeugende Vakuum muss keine abstrakte Vorstellung bleiben; es verdient vielmehr, Teil unserer fundamentalen Weltanschauungen zu werden. Laszlo nennt es "Y-Feld" (im weiteren Psi-Feld) und dessen auf die beobachtbaren Erscheinungen ausgeübten Wirkungen "Y-Effekte". Die Wahl eines griechischen Symbols erfolgt nicht willkürlich. Die Sinngehalte, die traditionell und gegenwärtig mit dem Symbol "Y" verbunden sind, erstrecken sich von seiner Anwendung in der Schrödingerschen Wellenfunktion bis hin zur Symbolik der Psyche, d.h. zur Seele, zur Intelligenz oder, noch allgemeiner: bis hin zum Lebensprinzip und zum Geist, wie ich in unserem Aufsatz "Holistische Diagnostik und Therapie mit Chakren" geschrieben habe:

Thelepatische Verbindungen

"Nach der Laszloschen Theorie des Psi-Feldes verfügt jeder lebendige Organismus im Psi-Feld über eine bestimmte Informationsmenge, Gleiches gilt ? wenn auch nicht in solch komplexer und psychologischer Hinsicht ? auch für die DNS. Das Psi-Feld speichert sämtliche auf den Organismus bezogenen Informationen, und das Gehirn ? ob uns das bewusst ist oder nicht ? steht mit dieser in ununterbrochenem Kontakt. Das Gehirn ist ein teilweise von den chaotischen Attraktoren gelenktes, chaotisches System, und es ist bekannt, dass ein solches System inputempfindlich ist; es ist fähig, nicht nur die unmittelbar empfangenen Wellenlängen aufzunehmen, sondern auch die im Psi-Feld gespeicherten Informationen herauszulesen." (Sagi 1996, S. 184). Experimente, welche diese Theorie stützen, sind z.B. die Versuche, in dem zwei räumlich voneinander getrennte Versuchspersonen bestimmten Reizen ausgesetzt werden. Deren EEG-Wellen zeigen, dass die nicht stimulierte Testperson die Information des stimulierten Probanden auch dann übernimmt, wenn sie miteinander in keinerlei Verbindung über die Sinnesorgane stehen ? insbesondere dann, wenn die zwei Testpersonen einander gefühlsmäßig verbunden sind (Mutter und Kind, Verliebte). Bekannt sind z.B. die Versuche von Jacobo Grinberg-Zylberbaum von der Nationalen Universität in Mexico, der über fünf Jahre hinweg mehr als 50 Versuche solcher spontanen Kommunikation unternahm. In ungefähr 25 Prozent der Fälle fand hier die besagte Potenzialübertragung statt. Grinberg-Zylberbaum konnte seine Resultate in gewissem Umfang auch reproduzieren. Seine Ergebnisse waren unabhängig von der räumlichen Entfernung zwischen Sender und Empfänger. Heute wird in diversen Versuchen zunehmend die Harmonisierung zwischen der linken und der rechten Gehirnhemisphäre des Menschen erforscht, z.B. durch den italienischen Gehirnforscher Nitamo Montecucco. Im Wachzustand erzeugen unsere beiden Gehirnhälften ? die sprachorientierte, linear denkende, rationale linke Hälfte und die Gestalt-erfassende, intuitive rechte Hälfte ? im EEG unkoordinierte und beziehungslos voneinander abweichende Wellenmuster. Beim Eintritt in einen meditativen Bewusstseinszustand gleichen sich diese Muster aneinander an; je tiefer die Meditation, desto ausgeglichener wird das Bild. Insbesondere ist die Synchronisation gemeinsam Meditierender bemerkenswert. Dr. Montecucco hatte uns eingeladen, solche Untersuchungen im Rahmen einer Therapiesituation vorzunehmen. Die untersuchte Methode war dabei die von mir und meinem Bruder Istvan Sagi entwickelte Chakratherapie. (Sagi 1996, S. 183?184) Sowohl er als Heiler wie auch die behandelte Testperson waren an die EEG-Messgeräte angeschlossen. Gleich zu Anfang der Untersuchung kam es zu einem überraschenden Ergebnis: Die Synchronisationsebene von Istvan Sagi lag im Normalzustand bereits bei 97%, was in der Regel nur bei einer tiefen Meditation der Fall zu sein pflegt. Die Synchronisationsebene der Testperson lag entsprechend dem normalen Wachzustand bei 35%. Bei der Untersuchung betrachtete sie nun die Chakrenbilder dieser Methode in der vorgegebenen Reihenfolge, während der Heiler die linke Handfläche über ihre rechte Hemisphäre hielt. Mit seiner rechten Hand testete er mit der Rute die Funktion der gegebenen Chakren gemäß dem Körblerschen Vektorsystem. Während der Untersuchung stieg nach einigen Minuten die Synchronisation der Testperson auf 72% und gegen Ende der Phase nach etwa 10 Minuten noch weiter auf 81%. Dazu kam der hohe Synchronisationsgrad beider Testpersonen untereinander, was bewies, dass die von uns angewendete Chakratherapie eine im Versuch nachweisbare physiologische Auswirkung hat. Solche Ergebnisse haben sich bei diversen Messungen dieser Art bestätigt: Mein jüngstes Experiment im Rahmen des Hagia-Chora-Symposiums "Wie wirklich ist die Wirklichkeit" vom 2. bis 4.Juni dieses Jahres ist im Kasten rechts dokumentiert. Dabei zeigte sich eindrucksvoll die Gehirnwellensynchronisation während einer Fernbehandlung, die ich mit den auf Körbler zurückgehenden und von mir weiterentwickelten geometrischen Formen sowie der Anwendung eines tibetischen Symbols übermittelte.

Was ist nun Informationsmedizin?

Entsprechend dem Weltbild der wissenschaftlichen Avantgarde sind lebendige Organismen Systeme, die durch Bündelung der individuellen Information der Energiefelder entstanden sind. Jedes Lebewesen besitzt somit eine eigene lokalisierte Information und ein eigenes lokalisiertes Feld, das mit allen anderen Feldern verbunden ist, wie auch jedes Quantum mit allen anderen, mit denen es den gleichen Quantenzustand geteilt hat, in unmittelbarer Verbindung steht. Dies steht hinter Begriff der Non-Lokalität. Alle Organismen sind im Grunde Erscheinungen eines einheitlichen holographischen Feldes. Dieses Feld kann man sich etwa wie das Internet vorstellen. Heute stehen Milliarden Homepages im Netz, und wir benötigen eine spezifische Information, um diejenige aufzurufen, die uns interessiert. Vergleichbares geschieht, wenn der Heiler in das globale Informationsfeld eintritt und genau die relevanten Informationen aus dem Feld des Kranken herausliest. Die Informationsmedizin untersucht die über das biochemische System des Körpers ankommende Welleninformation. In diesem Sinne ist es also unwesentlich, ob der Betreffende vor dem Heiler sitzt oder sich auf der anderen Seite der Erde befindet, so dass auch Fernheilung möglich ist. Der Organismus besteht aus Teilchen, die sich zu Atomen und Molekülen verbinden, welche ihrerseits die Zellen, Gewebe und Organe bilden. Jede einzelne Einheit verfügt dabei über einen materiellen und einen informativen Aspekt. Untersuchen wir nun den materiellen Aspekt, so erkennen wir, wie die "materiellen" Quantenteilchen die Atome bilden; die Atome die Moleküle, die Zellen die Gewebe, diese die Organe, und die Organe schließlich den Organismus. Betrachten wir den informativen Aspekt, dann sehen wir, dass sich die physischen Elemente der einzelnen Ebenen deshalb organisieren können, weil ihre Frequenzen zueinander passen ? es entsteht eine kohärente Ebene. Ohne eine solche Kohärenz zerfällt der Organismus. Er ist nur so lange zur Zusammenarbeit fähig, wie die gemeinsame Information der einzelnen Bestandteile vorliegt. Die Bedeutung von Information wächst von Ebene zu Ebene. Auf der physikalischen Ebene ist z.B. die Rolle der Information, welche die Quanten zu Atomen zusammenfügt, wesentlich kleiner als auf der komplexen organischen Ebene. Genauso wie wir im Internet die jeweils gewünschten Informationen abrufen, so kommunizieren auch Moleküle und Zellen. Jedes Lebewesen besitzt seine persönliche einzigartige Information. Darin kann man verschiedene "Schichten" unterscheiden, u.a. auch die artenspezifischen allgemeinen Informationen. Innerhalb des Organismus werden die Organe einerseits durch die für sie typischen allgemeinen Informationen und andererseits durch die für den Betroffenen individuellen Informationen gesteuert. Dabei ist der ungehinderte Informationsfluss entscheidend: biochemische Abläufe sind durch Zugang oder Blockierung des Informationsflusses beeinflussbar. Eine Krebserkrankung wird z.B. so beschrieben, dass in der erkrankten Region die interzellulare Kommunikation das Grundproblem darstellt. Die entsprechenden Zellen sind aus dem regulierenden Informationsfluss ausgeschlossen, so dass sie sich unkontrolliert vermehren, was die Lebensfähigkeit des Körpers beeinträchtigt.

Was ist, wenn wir erkranken?

Wenn im Körper etwas nicht gut funktioniert, führt die konventionelle Medizin dem Körper Moleküle in Form von allopathischen Medikamenten zu, welche die biochemischen Organfunktionen verändern und beeinflussen. Die Chirurgie ist noch radikaler, sie entfernt bzw. ersetzt ganze Organe oder Körperteile. Die Informationsmedizin wirkt nicht auf die biochemischen Abläufe oder den physiologischen Aufbau des Organismus ein, sondern ändert die regulierende Information derselben. Aus der Reihe der Informationsheilmethoden möchte ich hier die klassische Homöopathie als Beispiel erwähnen: Bei hohen Potenzen führt das Mittel dem Organismus mittels eines Trägermaterials nur die Information der Moleküle zu. Die Heilinformation kann durch Wasser, alkoholische Lösung oder Zuckertabletten getragen werden. Dazu ein Vergleich aus der Computertechnologie: Wenn ein Techniker eine defekte Karte in einem Computer ersetzt, operiert er wie ein Chirurg. Ein Programmierer schreibt jedoch lediglich ein Programm um, ohne in die Hardware einzugreifen. Es gibt Fälle, in denen nichts anderes hilft, als die ganze Karte zu ersetzen. Dies ist beim Körper z.B. bei einem Tumor der Fall. Bei kleineren funktionellen Defekten sind allerdings keine so massiven Interventionen nötig, es genügt, die richtige Information einzuspeisen.

Informative Krankheitsursachen

Der Organismus nimmt als dissipatives System ununterbrochen Informationen in Form von Energie, Materie (Nahrung), Luft sowie durch alle sinnlichen und außersinnlichen Wahrnehmungen auf. Er transformiert sie und gibt sie wieder an die Außenwelt weiter ? in diesem Prozess verbrauchen sich Energie und Materie, während Information ? falls sie verarbeitet wurde ? sogar angereichert weitergegeben werden kann. Wird nun der ständige Kontakt mit der Außenwelt so verändert, dass der Organismus die notwendige Energie, Materie und Information nicht erhält, wird er krank. Bei der Feststellung der Krankheitsursache sucht die konventionelle Medizin in erster Linie nach den äußeren Faktoren: nach chemischen Giften, physischen Verletzungen etc. Die moderne alternative sowie die antike Medizin sehen und sahen jedoch auch feinere Gifte. Fehlerhafte Ernährung oder falsche Lebensweise haben schon immer zu Krankheit geführt; heute kommen noch verschiedene Umweltgifte hinzu. Kritisch wird der Zustand dann, wenn sich solche Faktoren summieren. Anfang des 20. Jahrhunderts definierten W. Cannon und Claude Bernard die so genannte Homöostase des Organismus: ein Körper besitzt für seine wichtigsten Abläufe einen ungefähren Normalwert. Wenn Stressfaktoren diese normale Funktionalität verändern, stellt er durch Selbstregulation den Normalwert eigenständig wieder her. Ist er aber derart stark betroffen, dass sein Regulationssystem dazu nicht in der Lage ist, kommt es zur Erkrankung. In unserer Beziehung mit der Außenwelt können aber auch "innere Gifte" entstehen, z.B. als Ergebniss von Bewusstseinsprozessen, Denkprozessen und Gefühlen. Sie überlasten die Homöostase des Organismus auf ähnliche Weise wie die biologischen oder physischen Gifte. Der Mensch kann offenbar die Information, welche die Lebensfunktionen organisieren, mit seinen Gedanken beeinflussen. Eine schädliche Beeinflussung geschieht meist nicht bewusst und führt in der Folge zu psychosomatischen Erkrankungen. Das menschliche Bewusstsein besitzt einen gewissen Freiheitsgrad ? ein Mensch kann gut, richtig und wahrheitsgetreu denken und fühlen ebenso wie er auch falsch denken und mit einer falschen Interpretation der Wahrheit leben kann. Letzteres kann einen erwachsenen Menschen sogar krank machen ? die Wirkung des Bewusstseins kommt um so stärker zur Geltung, je älter der Mensch ist. Bei einer Erkrankung lässt die Zensur des Bewusstseins die heilende, verändernde Information nicht passieren. In der westlichen Welt zensieren wir unsere Gedanken stark, indem wir nichts zulassen, was nicht in unser Weltbild passt. Eine solche Blockierung kann in sogenannten veränderten Bewusstseinszuständen (z.B. in der Meditation, beim innigen Gebet oder auch in Zuständen, die durch Psychotherapien ausgelöst werden können) überwunden werden. Dann kann unser Bewusstsein die feinen Informationen erfassen, die wir im Alltagsleben so oft ausgeschaltet haben. Wenn durch Information geheilt wird, muss der Patient dieses Prinzip der Heilung akzeptieren und bereit sein, seine Denkschemata zu verändern. Diese Bereitschaft genügt bereits, um die angebotene Hilfe annehmen zu können. Um mit dem Heilprozess beginnen zu können, ist immer die bejahende Kooperation und eine Umstimmung des Bewusstseins des Patienten erforderlich, was der Heiler gegebenenfalls mit der kombinierten Anwendung mehrerer Methoden fördern kann. Im besten Fall sorgen die angewandten Informationsmethoden unter Mitwirkung des Heilers für die Umstimmung der Tiefenschichten des Bewusstseins.

Erfahrungen aus meiner Heilpraxis

Die Grundidee der Informationsmedizin entspricht ganz und gar dem heutigen Stand der wissenschaftlichen Avantgarde-Forschung, wie ich dies oben dargelegt habe. Daraus lassen sich aber noch keine exakten Aussagen ableiten, wie denn die Information im Einzelnen auf den Körper einwirkt. Hier können wir lediglich Denkmodelle vorschlagen (vergl. M. Sagi, I. Sagi, Zur Wissenschaftstheorie der neuen Homöopathie (IX): Das Psi-Feld nach Ervin Laszlo). Die empirische Erfahrung geht hier der wissenschaftlichen Erklärung voraus. Gerade deshalb ist die Weitergabe der Erfahrung notwendig, denn nur so können im theoretischen Bereich der Wissenschaft Fortschritte erzielt werden. Da wir aber bereits über umfangreiche Erfahrungen aus der heilerischen Praxis verfügen, tut sich vor uns eine wirkungsvolle, wenn auch wissenschaftlich noch nicht genau entschlüsselte Heilmethode auf. Daher möchte ich an dieser Stelle noch einen kleinen Einblick in meine zehnjährige Praxis der Informationsmedizin geben. Ich selbst wende eine ganze Reihe von Informationsmethoden an: die Körblerschen energetischen und Informationsmethoden, die klassische Homöopathie, die Grundstufe der Psionic Medicine und die Chakratherapie nach Sagi. Darüber hinaus setze ich auch meine eigene Weiterentwicklung der Körblerschen geometrischen Formen sowie die von mir erarbeitete Psychotherapie und Auratherapie als geistige Umsetzung der genannten Formen ein. Als Ergänzung wende ich, je nach Fall, Reiki oder die tibetischen Symbole nach Christian Weber an. Wann immer erforderlich, verbinde ich meine Behandlung mit entsprechenden "materiellen Therapien", überweise z.B. im Fall eines Wirbelsäulenproblems den Patienten an einen Chiropraktiker oder gebe Hinweise zu Ernährung, Schlaf, Bewegung, etc. Die Diagnose erfolgt mit der Körblerschen Rute und dem Körblerschen Vektorensystem.

Anwendungsgebiete

Erfahrungsgemäß lässt sich die Informationsmedizin bei jeder Art von funktioneller Erkrankung erfolgreich anwenden, z.B. bei akuten und chronischen Erkrankungen der oberen Luftwege, des Verdauungssystems, bei Allergien, bei Schwächungen des Immunsystems, zur Stärkung nach Operationen usw. Bei ernsthaften organischen Erkrankungen haben sich die Informationstherapien als Ergänzung zu den allopathischen Mitteln bewährt. Mit Ausnahme von Fällen akuter Entzündungen ist bei der Anwendung die Kenntnis der fundierten ärztlichen Diagnose in jedem Fall erforderlich. Grundsätzlich ist es wichtig, dass der Patient für die Methode offen ist und im Heilungsverlauf mit dem/der HeilerIn gut zusammenarbeitet. Bei Fernbehandlungen ist ? wenn dies realisierbar ist ? beim ersten Mal ein persönliches Treffen empfehlenswert, ansonsten kann die Kommunikation auf schriftlichem oder telefonischem Weg erfolgen. Wenn chronische Fälle aus der Ferne behandelt werden, teilt mir der Patient zwischen den einzelnen Therapieschritten seinen Zustand mit. Akute Erkrankungen können meiner Erfahrung nach schnell und unkompliziert geheilt werden. Bei chronischen Krankheiten hängt dies von der Dauer und Art der Krankheit ab, kann aber ebenfalls als relativ schnell bezeichnet werden, da auch bei jahrzehntelangen Beschwerden Heilung in Jahresfrist realisierbar war. Als Beispiel möchte ich hier die Behandlungsmethode einer akuten Halsentzündung mit Fieber darstellen: Bei einer persönlichen Behandlung kann für den Patienten ein homöopathisches Mittel vorgeschlagen werden. Mit der Rute wird das Mittel, die geeignete Potenz (D 200, C 200, M, 10 M), und schließlich die Häufigkeit der Anwendung ausgewählt. Falls kein geeignetes homöopathisches Mittel verfügbar ist, stellen wir statt dessen mit Hilfe der Körblerschen geometrischen Zeichen ein heilendes Informationswasser her. Je nach Verfassung kann die Vorgehensweise unterschiedlich sein: Bei sehr hohem Fieber (über 39° C) wird eine geeignete geometrische Form ausgewählt, auf die der Patient 3?5 Minuten lang blickt, während er in der rechten Hand ein Glas Wasser hält. Nach Ablauf der vorher mit der Rute festgestellten Zeit trinkt er das Wasser. Er wiederholt diese Behandlung nach 4 oder 8 Stunden, je nach Indikation der Rute. In anderen Fällen wählen wir die geeignete geometrische Form, z.B. oder aus und zeichnen sie auf den Hals des Patienten. Dieser hält für 4 Minuten seinen linken Zeigefinger mit einem Abstand von ca. 2 cm in Richtung des Zeichens auf seinem Hals, während er in seiner rechten Hand ein Glas Wasser hält. Anschließend trinkt er das Informationswasser. Er wiederholt diese Behandlung am ersten Tag alle 4 Stunden, wobei er das Informationswasser immer wieder neu erstellt. Am zweiten Tag ist derselbe Prozess nur morgens und abends erforderlich. Am dritten Tag braucht man in der Regel kein Informationswasser mehr. Die auf dem Hals befindliche geometrische Form muss täglich kontrolliert und gegebenenfalls wieder aufgefrischt werden. Da es bei einer Fernbehandlung dem Patienten vielfach nicht möglich ist, ein vorgeschlagenes homöopathisches Mittel sofort zu beschaffen, arbeite ich häufig mit den geometrischen Formen. Der Patient kann damit das Informationswasser selber herstellen. Wenn dies nicht möglich ist, führe ich die Behandlung selbständig durch. Bei der persönlichen wie auch bei der Fernbehandlung ist bis zur vollständigen Heilung eine zuckerfreie Diät ohne tierisches Eiweiß empfehlenswert.

Probleme des täglichen Lebens

Zum Abschluss schildere ich noch zwei Fälle aus meiner Praxis, die Probleme des täglichen Lebens betreffen: Eine 35-jährige Patientin wandte sich an mich, weil sie extreme Angst vor dem Autofahren hatte. Seit ihrer Führerscheinprüfung vor 13 Jahren sei sie niemals wieder Auto gefahren, aber nun müsse sie ihren Sohn in die Schule bringen. Die Patientin und ihr Mann besuchten mich, als sie soeben ein neues Auto erworben hatten. Die Angst der Frau war so groß, dass sie das Auto nur für Sekunden zu berühren wagte. Meine Untersuchung ergab, dass sie für 15 Tage das von mir entwickelte Zeichen erhalten sollte. Die Wirkung des Zeichens setzte unmittelbar ein und löste die Blockierung des 5. Chakras sofort auf. Nach der kurzen Beratung in meiner Praxis fuhr das Ehepaar zu einer Versicherung, wo sich die beiden zwei Stunden aufhielten. Erst danach machten sie sich auf die 180 Kilometer lange Heimreise. Zuhause angekommen berichtete mir die Frau über ihre erstaunlichen Erlebnisse: Zu Beginn ihrer Heimreise spürte sie einen ersten Effekt, indem ihr zum Weinen zumute gewesen sei, sie habe gefühlt, dass etwas in ihr empordrängte und nachher leichter wurde. Nach etwa einer weiteren Stunde habe sie sich das erste Mal über das Auto freuen können. Daheim angekommen, habe sie die helle Freude gepackt mit dem Gefühl, glücklich dem Wiedererlernen des Autofahrens entgegen zu sehen. Bemerkenswert ist hier die kurze Zeit von nur etwa 4 Stunden, in der sich diese tiefsitzende und traumatische Angst befreite. Der interkontinentale Flug nimmt die Kondition des Organismus ziemlich in Anspruch. Ein 62-jähriger Schweizer Wissenschaftler fliegt oft nach Nordamerika, dazu bat er mich mehrfach um Hilfe. Vor der Abreise informiert er mich telefonisch über die genauen Abflug- und Ankunftszeiten. Vor Beginn der Reise führe ich eine Untersuchung durch und unterstütze ihn energetisch durch eine entsprechende Fernheilung. Während einer seiner letzten 16-stündigen Flugreisen erfolgte die Behandlung z.B. durch ein tibetisches Symbol sowie durch eine zeitlich abgestimmte Behandlung des Nieren- und des Lebermeridians. Der Reisende ist ohne Jetlag angekommen und hat sich schnell erholt. Diese Beispiele sollen lediglich einen kurzen Eindruck vermiteln. Chronische Erkrankungen erfordern z.B. einen längeren, schrittweisen Prozess. Die Methoden sind immer ganz auf die Person zugeschnitten und folgen genau dem Zustand des Patienten ? so erkläre ich mir ihre gründliche und verhältnismäßig rasche Wirkung. Was aber für den einen Medizin ist, ist für den anderen Gift. Bei ernsthaften Problemen warnen wir vor Anwendung der Methode zur Selbstheilung, da ? von Ausnahmefällen abgesehen ? der Patient nicht in der Lage ist, das genaue Zeichen und die Therapie auszuwählen. So kann die Therapie nicht wirken, ja sogar schaden. Verfügt ein Anwender aber über genaue Kenntnisse und große Praxis, kann diese Methode zu wahrhaft erstaunlichen Ergebnissen führen.

Literatur: Ervin Laszlo, Das fünfte Feld, Bastei-Lübbe, 2000, Ervin Laszlo, Kosmische Kreativität, Insel-Verlag, 1995, J.H. Reyner, Psionic Medicine, Saffron Walden, The C.W. Daniel Company Ltd., 2001, Maria Sagi, Körpersprache, Hagia Chora, 4. 1999/2000, Maria Sagi, Die Kraft der Form, 5, 2000, Maria Sag, Istvana Sagi: Wie man Allergien diagnostizieren und therapieren kann, St. 135, Holistische Diagnostik und Therapie mit Chakras, St. 183, Diagnose und Therapie von Milchallergien, St. 205, Zur Wissenschaftstheorie der neuen Homöopathie: Das Psi-Feld nach Ervin Laszlo, St. 220, Raum und Zeit, Spezial 3, Ehlers Verlag, 10. Erweiterte Auflage.