Blut

Indikator der Wechselwirkung zwischen Umwelt und Mensch

von Wolf-Dieter Blank erschienen in Hagia Chora 9/2001

Die Arbeit des Instituts für holistische Blutdiagnostik in Witten an der Ruhr befasst sich seit über dreißig Jahren mit der Informationsfähigkeit des Blutes. Wolf-Dieter Blank stellt dar, wie sich umfeldbedingte Faktoren im Blutbild widerspiegeln. Als Erklärung dient ihm die Clustertheorie zur Struktur des Wassers.

Blut ist seit jeher ein besonderer Saft - diese alte Erkenntnis lässt sich tagtäglich neu entdecken und bestaunen. Das Institut für holistische Blutdiagnostik hat zu diesem Zweck eine besondere Technik entwickelt: Bereits aus wenigen Tropfen Blut, aus der 4. Fingerbeere entnommen und auf einem Glas-Objektträger nach einem spezifischen Verfahren aufgetragen, lassen sich für den geschulten Betrachter sowohl makroskopisch (mit dem bloßen Auge) als auch mikroskopisch momentane Zustandsbedingungen des Körpers ablesen. Diese sind sowohl umfeldbedingt als auch lebensbedingt. Das Blut interpretiert anatomische und histologische Informationen, die sich z.B. eindeutig einzelnen Organzonen (beispielsweise dem Leber-Galle-Gebiet) zuordnen lassen. Oder es zeigen sich Veränderungen der roten Blutkörperchen, des Serums und der Lymphe, die Hinweise auf unterschiedliche Einflussfaktoren geben. Diese Technik nennt sich "Aurastest" bzw. Aurasskopie nach ihrer Begründerin Hannelore Auras-Blank. Viele Menschen nutzen sie als Body Checkup, als Vorsorge und zur Erkenntnis über (unklare) Krankheitsbilder - denn dem Blut bleibt nichts verborgen, selbst nicht der Einfluss einer Wasseraderkreuzung oder eines starken elektromagnetischen Wechselfeldes.

Das Blut als Spiegel

Der Mensch besteht, wie allgemein bekannt, zum überwiegenden Teil aus Wasser, jedoch verändert sich im Laufe des Lebens die prozentuale Menge: beim Embryo sind es 85%, beim Säugling und jungen Menschen bis zu ca. 80%, beim 40-jährigen Erwachsenen bis zu 70%, beim alten Menschen bis zu 55%. Die wasserreichste Körperflüssigkeit ist die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit mit 99%, das Gehirn besteht zu 75%, die Nieren zu 83%, Herz und Lungen zu 79%, Skelett und Zähne zu 22% bzw. 10% aus Wasser. Aufgenommen wird das Wasser durch Zellen, die es aus dem extrazellulären Raum durch Zellmembrantransit herausholen. Die Zelle mit ihrem wässrigen Milieu ist der Kern der lebenserhaltenden Prozesse, wobei das Wasser nicht nur die Nährstoffe heranführt, sondern auch die Schlacken wieder abtransportiert. Im Bindegewebe findet ein reger Flüssigkeits- und Stoffaustausch statt. Arterielle Kapillaren geben Flüssigkeit und Nährstoffe ab, venöse Kapillaren transportieren Schlacken fort. Geschieht dies nicht in ausreichendem Maß, lagern sich Schlacken im Bindegewebe an, werden anschließend in die Lymphbahnen aufgenommen, in den Lymphknoten gereinigt und gelangen dann wieder in die Blutbahn. Von dort kommen sie zur Ausscheidung durch die Nieren. Ist dieser Zyklus nicht ausreichend aktiv, kommt es zu Funktionsstörungen und in der Folge zu chronischen Erkrankungen - die Blutausstriche belegen dieses zur Genüge durch entsprechende Informationen.

Eigenschaften des Wassers

Ein Sauerstoffatom verbindet sich mit zwei Wasserstoffatomen zu einem Wassermolekül. In einem Winkel von 104,5 Grad stehen sich die drei Atome V-förmig gegenüber, wobei das Sauerstoffatom eine schwach negative Ladung hat - also den Minuspol darstellt -, die beiden Wasserstoffatome aber positiv geladen sind und somit den Pluspol bilden. Durch diese Ladungen wirken die Atome anziehend auf weitere H2O-Moleküle, so dass sich Wasserstoffbrücken bilden und aneinander binden, die man Cluster nennt. Diese Cluster werden als Schlüssel für die Informationsfähigkeit und das "Gedächtnis" des Wassers genannt. Die Clustertheorie besagt, dass solche Verbindungen in großer Schnelligkeit entstehen und auch wieder vergehen, d.h. die Cluster geben ihre Informationen blitzartig weiter und empfangen neue. In diesem variablen, sich stets verändernden Gestaltungsprozess entstehen ständig temporäre Kristallstrukturen, die den Energie- und Informationsgehalt der Cluster verfestigen. Im flüssigen Wasser finden sich gebundene wie auch freie Wassermoleküle, so dass ein ständiges Verbinden und wieder Lösen stattfinden kann. Diese von der Clustertheorie postulierte strukturelle Eigenschaft des Wassers macht es zu einem erstklassigen Energie- und Informationsträger. Übertragen wir dieses Modell auf die Wasseranteile unseres Körpers, so liegt die Überlegung nahe, dass sich auch die Veränderung der körpereigenen Substanzen, hervorgerufen durch innere oder äußere Einflüsse, auf die Cluster überträgt. In der Endphase der Clusterbildung, nämlich der Kristallisierung, führt dies dazu, dass sich organ- und krankheits- sowie umfeldspezifische Abbildungen im Blut finden, die über die ganzheitliche Blutdiagnose sichtbar gemacht werden können. Prof. Giorgio Piccardi von der Universität Florenz hat festgestellt, dass kosmische Einflüsse Eindrücke im Wasser hinterlassen. Chemische Reaktionen laufen nur in der Theorie stets gleich ab. Mondphasen, Sonnenaktivitäten, Planetenstellungen, wie z.B. von Jupiter und Saturn, üben einen erheblichen Einfluss auf das Wasser aus. Schwache Hochfrequenzfelder wirken derart auf das Wasser ein, dass es noch sensibler auf kosmische Einflüsse reagiert. Wie weit dies auch für menschliche Flüssigkeiten wie Lymphe, Gehirn- und Blutwasser gilt, ist bis heute ungeklärt. Aufgrund der Aurasskopie kann jedoch gesagt werden, dass Darstellungen von Blut, z.B. dem der Herzklappen, gestalterischen Veränderungen unterliegen, die anscheinend von bestimmten Sonneneinwirkungen beeinflusst werden. Auch elektromagnetische Schwingungen werden im Wasser gespeichert und wieder abgegeben. Prof. Cyril Smith aus England stellte dar, dass Allergien durch eben diese elektromagnetischen Schwingungen, die vorher dem Wasser aufgeprägt wurden, ausgelöst werden können. Seine Versuchsanordnung war folgende: Mit Wasser gefüllte Glasröhrchen wurden 15 Minuten lang einer bestimmten Frequenz ausgesetzt und Allergikern in die Hand gegeben. Anschließend traten bei ihnen typische allergische Reaktionen auf. Bedingung für das Gelingen des Versuchs war jedoch, dass die Frequenzen zwischen den Allergiepatienten und dem "manipulierten" Wasser übereinstimmten. Die allergischen Reaktionen bei den Probanden wurden dann auf umgekehrte Weise wieder rückgängig gemacht.

Funktionen des Wassers im Körper

Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die zunehmende Belastung und Vergiftung unseres Wassers auch schädliche Auswirkungen auf das menschliche Blut und seine Sauerstoffanteile hat. Auch der Biophysiker Karl S. Trincher vertrat die Meinung, dass eine Störung der Wasserordnung zu Krankheiten führt und dass die Zerstörung der Wasserstruktur in der Zelle Krebsgeschwülste bewirken kann. Wasser ist somit Energie- und Informationsträger in einem und greift in die Vorgänge des Körpers entschieden ein.
Zusammengefasst können wir die wichtigsten Aufgaben des Wassers für den Organismus wie folgt beschreiben:
- die Regulierung des Wasserhaushalts,
- die Versorgung aller Zellen und Gewebe mit Wasser in der richtigen Quantität und in der für sie geeigneten Qualität,
- die Mitwirkung bei der Regulierung des Energie- und des Elektrolythaushalts,
- die Funktion als Energieträger (Wasser als hochsensitiver Speicher für elektromagnetische Felder)
- die Funktion als Informationsträger, (Wasser lässt alle Teile des menschlichen Organismus miteinander kommunizieren),
- das Wirken als Reaktionsmittel bei chemischen Prozessen
- das Wirken als Lösungsmittel für vielerlei wasserlösliche Stoffe,
- die Mitwirkung beim Stoffwechsel
- die Reinigung des Körpers
- Wasser als Transportmittel u.a.m.
"Die meisten Krankheiten kommen durchs Wasser", erkannte Louis Pasteur, und wir können ergänzen: "und sie sind bereits frühzeitig im Blut als Informationsstruktur enthalten".

Interpretationen des Blutes

Neben den vielfältigen "inneren" Störungen, z.B. bedingt durch falsche Ernährung oder durch genetische Schwächen des Körpers, werden auch störende Umfeldeinflüsse vom Blut übernommen. In Zusammenarbeit mit Radiästheten konnte im Laufe der Jahre die Einwirkung von Wasseraderkreuzungen, Verwerfungen und elektrischen Feldern in der pathogenen Darstellung des Blutes unterschieden werden. Anhand des Blutausstrichs wird insbesondere erkennbar, welche Körperregionen und Organe von der Belastung besonders betroffen sind, z.B. findet sich hier die Erkenntnis, dass eine Wasseraderkreuzung eine besondere Affinität zur Nierentätigkeit hat, sich ebenfalls auf Blase oder Prostata auswirkt und den osmotischen Druck der Erythrozyten verändert. Energetisch unausgewogene bzw. belastete Standorte fördern degenerative Erkrankungen und psychische Störungen und sind nur schwer medikamentös zu beeinflussen. Geomantisch bedingte Negativauswirkungen durch zu starke Reize auf den Körper sind dem Blut ebenfalls aufgeprägt, nachvollziehbar und durch den statistischen Vergleich der entstehenden Farben und Muster im Blutbild am Institut vielfach dokumentiert. Jedes Bauwerk erhält seinen speziellen Charakter u.a. durch die Himmelsrichtung, nach der es ausgerichtet wird, und unterliegt mit seinen Bewohnern dem Einfluss von Sonne und Magnetfeldern, wie es uns z.B. durch die alte vedische Geomantie (Vaastu) überliefert ist. Bei jahrelanger Belastung durch starke Reizzonen, wie sie aus der Radiästhesie bekannt sind, können sich, in der Darstellung des Blutes eindeutig sichtbar gemacht, erkennbare kanzeröse Entartungen im Körper bilden. Diese durch spezifische "Symbolik" im Blut sich manifestierenden Felder kann das Institut durch den entsprechenden Bluttest (Aurasskopie) in der Regel frühzeitig diagnostizieren. Derartige Störeinflüsse verlangsamen Heilprozesse und führen immer wieder zu Rückfällen. "Verwerfungen" führen häufig zu Reaktionen im Skelett. Die Blutaussage, d.h. die bildhafte Übernahme der Schwingungsveränderungen in die Blutinformation, gibt somit einen einfachen und eindeutigen Hinweis auf spezielle Störabläufe und bietet noch ein großes Forschungsfeld für weitere Differenzierung. Einen anderen Störfeldbereich stellen die vielfältigen Schadstoffe im Haus dar. Es ist bekannt, daß energetisch tote Luft, z.B. durch eine Konvektorheizung verursacht, mit Staub beladen zu Schleimhautreizungen verschiedenster Art führt, zu Atemnot und letztendlich zu Asthma. Eine Vielzahl von Allergien, die heutzutage vermehrt anzutreffen sind, haben ihre Ursache in den Baustoffen und Ausgasungen, in Wohnungseinrichtungen und insbesondere in Hausstaub und Milbenkot, die durch das Staubsaugen in der Luft zu feinen Partikeln verwirbelt werden.
Neben der Luftgüte spielen aber auch technische Störfelder eine große Rolle. Hier müssen in erster Linie elektrische und elektromagnetische Wechselfelder genannt werden, mit denen wir alle durch die heutige Hauselektrik in Berührung kommen. Die Auswirkungen dieser "Negativstrahlung" für den Körper sind so intensiv, dass sie sich ebenfalls dem Blut deutlich erkennbar mitteilen. Besonders die energetischen Bereiche im Körper werden stark "unterminiert", so dass es zu pathogenen Veränderungen in der Organtätigkeit kommt, da die Eigenschwingung des Körpers den Fremdimpulsen nicht gewachsen ist.
Elektrische Felder führen nach den Aussagen des Blutes zu Nervenstörungen, belasten die Herztätigkeit und bewirken Verkrampfungstendenzen mit besonderer Auswirkung auf Magen und Kopf. Dies wird im mikroskopierten Blutausstrich (Aurasskopie) spezifisch dargestellt.

Erkenntnisse aus dem Blutbild

Bei der Interpretation der Bilder greift das Institut auf jahrelange Erfahrungswerte bei der Dokumentation wiederkehrender Phänomene zurück. So werden die Einflüsse von Wasseraderkreuzungen oft in großer Farbenvielfalt im mikroskopischen Bild der Aurasskopie wiedergegeben. Die unterschiedlichen Arten von geopathogenen Reizen entwickeln ihr jeweils eigenes Farbspektrum. Dabei zeigt sich insbesondere ein Phänomen: sie sind sehr "flächendeckend", d.h. in einer größeren Ausdehnung sichtbar, als sich krankhafte Informationen üblicherweise darstellen. Dies lässt einen Rückschluss auf die "Breite" ihres Einflusses zu. Die größte negative Wirkung erzeugen erfahrungsgemäß Kreuzungspunkte. Ein typisches Beispiel: Der Verlauf einer geopathogenen Störzone, einer Wasseraderkreuzung zugehörig, verläuft im Bett des Mannes im Bereich seiner Brust und trifft im Schlafplatz der Frau auf das Nieren-Unterbauchgebiet. Nach jahrelanger gleichbleibender Einstrahlung, abhängig von der Intensität und Konstitution der Betroffenen, wird sich möglicherweise eine Herz-Lungenerkrankung bei dem Mann einstellen, bei der Frau eine Nieren- oder Unterleibsbelastung. Im Laufe jahrelanger Beobachtungen im Rahmen der Arbeit des Instituts konnte immer wieder festgestellt werden, dass die betroffenen Personen schon lange Zeit schlecht schliefen, dass sich unregelmäßige Blutungen einstellten oder sie sich an Urlaubsorten wohler fühlten als im häuslichen Schlafbereich. Nach Abklärung des jeweiligen Störeinflusses durch die Hinweise des Blutes bestand die Möglichkeit, dieser Reizzone auszuweichen. Die oft schon manifestierten Schäden an den einzelnen Organen jedoch und die sich daraus entwickelnden Krankheiten mussten je nach Zeitpunkt ihrer Entdeckung als gegeben hingenommen und medikamentös behandelt werden. Besonders sensibel reagieren Kinder jeden Alters auf geopathogene und elektrische Störungen. Diese manifestieren sich durch Nervosität, schlechtes Schlafen, große Unruhe und blasses und hinfälliges Aussehen. Interessanterweise konnten bei diesen Informationen Zyklen beobachtet werden, d.h. die Einflussnahme geopathogener Störzonen ist nicht zu jeder Jahreszeit gleich und wirkt sich nicht zu jeder Stunde gleich intensiv auf den Körper aus.

Das Blut und die Seele

In diesem Artikel habe ich mich bewusst auf die organischen Abläufe im Körper beschränkt. Nicht angesprochen wurde der seelische Aspekt und seine Einflussnahme auf die Blutinformation. Das Institut konnte hier durch jahrelange Beobachtung erkennen, dass Körper und Seele eng miteinander verbunden sind und sich sehr wohl beide Aspekte auf das Blut übertragen bzw. in ihm enthalten sind. Bei großer seelischer Kraft und Ausgeglichenheit können schwere körperliche Belastungen noch immer insgesamt ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Trotz Chaos ist das Miteinander der Organe und Prozesse nicht aufgegeben. Im anderen Fall erzeugt große seelische Unruhe und Unausgewogenheit chaotische Zustände im Organismus und Blutbild, auch wenn die körperlichen Fehlleistungen nahezu banal erscheinen mögen. Zu einem großen Teil verantwortlich für diese Unruhe sind Schilddrüse und Bauchspeicheldrüse. Wie wir aus der chinesischen Medizin wissen, bedeuten ein Gleichgewicht und Ausgewogensein der Elemente Gesundheit, Krankheit jedoch eine Zerstörung dieses Gleichgewichtes - wo immer diese auch sein mag, im Körperlichen oder Seelischen.