Was bedeutet informiertes Wasser?

Wasser als Informationsträger - was ist dran?

von Maria Sagi , Thomas Drach , Werner Habermeier erschienen in Hagia Chora 5/2000

Wasser-Homöopathie
Maria Sagi
Uralte Erfahrungen legen den Schluss nahe, dass das Wasser Informationen kommunizieren kann. Polynesische Fischer sind in der Lage, ihre Schiffe nur nach den Meereswellen zu navigieren. Sie "fühlen" die richtige Richtung und Entfernung zu Inseln, die noch lange nicht am Horizont erkennbar sind. Die Wellen teilen ihnen dies mit. Wenn wir vom Flugzeug aus die Meeresoberfläche beobachten, bemerken wir noch lange Wellenlinien von Schiffen, die sich bereits weit aus unserem Blickfeld entfernt haben.
Was wir aus Erfahrung wissen, versuchen nun neue wissenschaftliche Erkenntnisse auch zu beweisen. Die Untersuchungen der Mathematiker H.C. Yuan und B.M. Lake z.B. haben ergeben, dass die Meeresoberfläche vielfältigste Informationen von Schiffsbewegungen über Windrichtungen bis zu Einflüssen der Küstenlinien und vieler weiterer Faktoren enthält.
Die abwechselnd belebte oder ruhige Wasseroberfläche spiegelt immer neue Informationen. Die innere Molekularstruktur des Wassers jedoch kann Informationen über lange Zeit speichern. Diese Anschauung setzt sich heute erst zögernd in der Wissenschaft durch, Vor den Erkenntnissen der Quantenphysik war sie allerdings überhaupt nicht vorstellbar. Der französische Physiker Jaques Beneviste wurde seinerzeit aufgrund der von ihm vertretenen These, Wasser habe ein Gedächtnis, aus Wissenschaftskreisen verstoßen. Heute versuchen verschiedene Forscher, die Grundlagen der informationsspeichernden Eigenschaften des Wassers wissenschaftlich darzustellen. Als Beispiel seien die italienischen Physiker Emilio del Giudice und Guilio Preparata genannt, die Ende der 80er-Jahre diese Annahme mit quantenmechanischer Wechselwirkung erklärten.
Ein weiteres Erklärungsmodell finden moderne Wissenschaftler in der molekularen Polymerstruktur des Wassers. Der Lebensenergieforscher Erich Körbler formulierte: "Wasser ist eigentlich ein Mineral, das unter bestimmten Temperaturen einen flüssigen Zustand einnimmt. Im Zustand der Flüssigkeit sind die Wassermoleküle beweglich. Die überwiegende Negativladung des Sauerstoffatoms richtet das Wassermolekül nach einer vorhandenen Positivladung, etwa eines Ions, aus. Es entstehen in Abhängigkeit von der vorhandenen Ladung kugelartige Gebilde (Cluster). Wenn man das Ladungsmuster ändert, richten sich die Wassermoleküle neu aus." (Raum&Zeit Special 3 Seite 87) Die Anordnung der Cluster übermittelt die Information, die unsere Zellen beeinflusst.
Körbler hat intensiv über die Herstellung eines hochenergetischen Wassers geforscht, das man als "Wasseressenz" für Aufbereitungsanlagen und als Mittel zur Selbstheilung einsetzen könnte. Dabei untersuchte er alle möglichen Wunderwässer, doch deren Wirkung erschien ihm für eine breite Anwendung zu schwach. Die Lösung fand er schließlich im Wasser einer 4800 m hoch gelegenen Quelle im Himalaya, deren Information er auf Wiener Trinkwasser aufprägte. Körbler nannte es "Experimentier-Wasser".
Körbler forschte auch nach Möglichkeiten, mit Hilfe des menschlichen Körpers Informationen auf Wasser zu prägen (Raum&Zeit Special 3). Man nimmt den Stoff, dessen Information man übertragen will, z.B. ein Goldstück, in die linke Hand, und hält gleichzeitig ein sauberes Glas Trinkwasser in der rechten Hand. In dieser Position bleibt man für vier Minuten und lässt dann die Information mit Hilfe der Rute überprüfen. Die Rute wird auf das Gold-Wasser genauso wie auf das Goldstück reagieren. Dies ist zwar interessant, jedoch erst von Belang, wenn es im Sinne von Heilung eingesetzt wird.
Die wichtigste Erfindung von Erich Körbler ist ein Vektorsystem mit bestimmten geometrischen Zeichen, die zu Heilzwecken eingesetzt werden können. Mit Hilfe dieser Vektoren und dem Prinzip der Informationsübertragung auf Wasser kann man mit dem richtigen Hintergrundwissen ein individuelles Heilmittel im Sinne einer homöopathischen Hochpotenz herstellen. Zuerst wird festgestellt, welches Zeichen für die jeweilige Krankheit notwendig ist. Wenn man z.B. eine akute Grippe behandeln möchte, zeichnet man die entsprechende Form auf den Hals der betreffenden Person auf. Diese hält den linken Zeigefinger in 2 cm Abstand über das Zeichen und umfasst mit der rechten Hand ein Glas Trinkwasser. Nach vier Minuten hat der Körper genau das Heilmittel hergestellt, das den Heilungsprozess optimal unterstützt. In meiner langjährigen Praxis der Homöopathie konnte ich öfter das gewünschte homöopathische Mittel nicht besorgen. Statt dessen ließ ich den Patienten ein auf diese Weise von ihm selbst hergestelltes Heilwasser trinken. In den meisten Fällen trat der Heilungserfolg nach ein bis zwei Tagen ein.

Vision Wasser
Werner Habermeier
Geist ist ursächlicher als Licht, Licht ist ursächlicher als Wasser, Wasser ist ursächlich in Bezug auf alle andere Materie. Wasser kann letztendlich alles durchdringen, moduliert die Materie und löst auch härteste Materie im Laufe der Zeit auf.
H2O - ein Element aus zwei Aspekten: Wasserstoff vermittelt für mich das Prinzip der Absicht, Sauerstoff steht für Leben. Frei sein und leben - die Absicht des Wassers. Ein Mensch fühlt sich frei und lebendig, wenn es ihm sehr gut geht - nicht, wenn er fest in Strukturen und fixen Abläufen hängt - es sei denn, es sind seine eigenen, die er frei festlegen kann. Wasser sorgt für das Gleichgewicht in lebendigen Systemen. Ohne Wasser auf diesem Planeten gäbe es kein Wetter, keine Veränderungen, die Erde wäre gleichsam "einbetoniert".
Die Schnelligkeit und Vielfalt bei der Aufnahme eines geistigen Impulses lässt sich bei Wasser wie bei keinem anderen Stoff aufzeigen. Je feiner und geistiger die Frequenz ist, mit der das Wasser in Berührung kommt - je näher sie dem Wesen des Wassers, seiner inneren Absicht entgegen kommt - umso stabiler bleibt sie im Wasser erhalten. Mit dieser Sichtweise bewege ich mich jedoch bereits in einer Ebene, die über dem Materiellen steht und nicht mehr mit physikalischen Konzepten erfassbar sein mag. Auch auf der materiellen Ebene bestehen jedoch Erklärungsmodelle für ein Gedächtnis des Wassers, nämlich die sogenannten Clustermodelle. Wassermoleküle sind elektrisch polarisiert, d.h. sie enthalten einen Plus- und einen Minuspol. Die Bindung zwischen den einzelnen Wasserstoff- und Sauerstoffatomen ist so instabil, dass sich die Molekularstruktur in ständiger Veränderung befindet. Analog der magnetischen Anziehung zwischen Nord- und Südpol kommt es zwischen benachbarten Wassermolekülen zu Bindekräften und somit zur Zusammenballung von relativ großen Ketten, Netzen oder Klumpen, die Wasserstoffbrücken oder englisch "Cluster" genannt werden. Im Wasser gelöste Fremdstoffe, z.B. Salze, Säuren, Basen, Gifte etc., werden von Wassermolekülen in ganz charakteristischer Weise umlagert. Jeder Stoff hinterlässt - entsprechend seiner geometrischen Form und Größe sowie seiner elektrischen und magnetischen Eigenschaften im Wasser seinen typischen Abdruck in Form eines Clusters. Gruppierte Wassermoleküle können z.B. ein Quarzteilchen durch ihre Kraft in Schwebe halten. Bildhaft kann man sich dies vorstellen, als ob fünf Menschen einen großen kantigen Stein tragen. Bei einem langen, schmalen Stein sind die Träger anders positioniert, bei einem runden wiederum anders. Schüttle ich das Wasser nun kräftig, kann das Quarzteilchen aus den es festhaltenden H2O-Molekülen herausfallen. Die H2O-Molekülgruppe bleibt aber weiterhin so verbunden und repräsentiert damit die Information des Teilchens. Dieses Konzept dient auch der Homöopathie als Erklärungsmodell.
In der Natur ist das Wasser laufend in Bewegung - durch die Bewegung werden solche Cluster "kleingerieben", die H2O-Teilchen wieder aus ihren Verbindungen befreit. Das geschieht meist in Wirbeln - je schneller diese Wirbel sind, umso mehr kann gelöst werden. Steht Wasser oder fließt es schubweise in Rohrleitungen, findet diese Auflösung nicht mehr statt. Die Haufen verdichten sich, die Wassermoleküle bewegen sich immer weniger. Das Wasser ist jetzt sehr dicht und damit für den Stoffwechsel nicht sehr förderlich. Das Plasma in unseren Zellen besteht aus besonders fein strukturiertem Wasser mit einer Vielzahl von darin gelösten Stoffen. Wäre unser Zellwasser nicht so extrem "kleinclusterig", könnte es unmöglich die vielen tausend Substanzen und Lösungen halten. Diesen Lösungszustand, wie er in unseren Zellen vorliegt, nennt man "Kolloid", er wird durch die elektromagnetische Anziehungskraft zwischen den Ladungen der Stoffe und den Wassermolekülen ermöglicht. Je kleiner die Clusterverbände, desto mehr Plus- und Minuspole können mit anderen Stoffen Bindungen eingehen.
In der Natur regeneriert sich Wasser auf verschiedenste Art und Weise. Gelöst in feinsten Dunsttröpfchen in der Ionosphäre, gefiltert durch winzige Hohlräume in Sediment- und Gesteinsschichten und verwirbelt in frei strömenden Wasserläufen, werden seine Wasserstoffbrückenverbindungen getrennt, die Cluster "kleingerieben" und damit die Informationen gelöscht. Wirbelbewegungen spielen dabei eine zentrale Rolle. Ob man Spiralnebel der Galaxien im Universum, Wirbelstürme, die Hörnerform von Tieren oder die DNA-Strukturen betrachtet, überall finden wir die Wirbelform als grundlegendes Prinzip. Im Zentrum eines Wirbels ist die Geschwindigkeit theoretisch unendlich, und damit können auch die entstehenden Kräfte gegen Unendlich gehen. Wirbel fungieren als gewaltige Resonanzstrukturen, die dem Wasser Energie spenden; das Wasser gerät in Resonanz mit dem gesamten galaktischen und universellen Kräftesystem und widerspiegelt dann den jeweiligen Zustand der Galaxie - und vermittelt auch diesen immensen Raum, mit dessen Kräftematrix es in Verbindung steht. Das Wasser ist ans Jetzt angekoppelt.
Es scheint, dass Wasser auch bewusst mit geistiger oder feinstofflicher Information aufgeladen werden kann, sei es durch einen Orgonstrahler oder andere vergleichbare Techniken. Dabei hängt es vom Körperzustand desjenigen ab, der das informierte Wasser trinken wird, ob sich die jeweiligen Frequenzen als förderlich erweisen. Hier ist es sinnvoll, mit radiästhetischen oder kinesiologischen Methoden festzustellen, ob sich eine positive Resonanz ergibt.

Heilmittel Wasser
Thomas Drach
Ein Mensch trinkt, bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren, rund 60000 Liter Wasser, dies entspricht einer Trinkmenge von 2,0 Litern pro Tag. Wasser transportiert unter anderem Nährstoffe, Sauerstoff und Salze zu den einzelnen Zellen und nimmt Schlacken und Gifte wieder mit zur Leber. Die Leber kennzeichnet diese Abfallprodukte nun, damit sie von den Nieren erkannt und ausgeschieden werden können. Auf demselben Weg werden mit Hilfe von Hormonen (Botenstoffe) und anderen Mechanismen Informationen durch den gesamten Körper geschickt. Sollte ein Mensch seine Trinkmenge nun lediglich um 1 Liter pro Tag reduzieren, so fehlen dem Körper auf die gesamte Lebensspanne bezogen bereits etwa 30000 Liter dieser kostbaren Flüssigkeit.
Da unser Körper zu ungefähr 70% aus Wasser besteht, können wir von einem Lebens- und Heilmittel ersten Ranges sprechen. Einen Jungbrunnen erhält, wer stets genügend Flüssigkeit zuführt. Dies ist nicht einfach, da uns oftmals das Durstgefühl fehlt oder wir nicht gewohnt sind, bewusst und mit Freude Wasser zu trinken.
Erste Anzeichen von Wassermangel im Körper sind Unruhe, Müdigkeit, Nervosität, Durstgefühl, Mundtrockenheit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Bei andauerndem Wassermangel leidet das Transportsystem für Vitamine, Mineralien, Aminosäuren etc. Sie kommen zu spät oder gar nicht in der Zelle an und versacken im Zwischengewebe. Im weiteren Verlauf können sich verschiedenste Erkrankungen einstellen, z.B. Verdauungsprobleme oder Bandscheibenleiden. Auch Stimmungsschwankungen und Depressionen können durch Wassermangel verursacht werden.
Wir sind heutzutage durch die Fixierung auf moderne Getränke wie Kaffee, Tee, Bier, Wein, Limonaden und andere Genussmittel weit entfernt von dem, was wirklich gesund wäre. Immer wieder taucht die Frage auf, warum denn Tees und Säfte nicht zur empfohlenen Trinkmenge zählen. Diese Getränke sind bereits durch Inhaltsstoffe gesättigt. Sie können die eigentliche Aufgabe des Wassers nicht zur Genüge erfüllen und verweilen aufgrund ihrer entwässernden Eigenschaft zu kurz im Organismus. Die entwässernde Wirkung kann bei diversen Störungen im Körper zeitweise sinnvoll sein, ist aber auf Dauer nicht ratsam.
Regelmäßiges Wassertrinken kann man trainieren. Wir sollten hierfür unsere Einstellung ändern und Wasser tatsächlich als kostbares Mittel zur Gesundheitsförderung und zur Verbesserung unserer Lebensqualität betrachten. Vielleicht haben wir nur verlernt, auf diese Weise über Wasser zu denken.
Literatur: Menta-Verlag, Fronwiesenweg 1,
D-88697 Bermatingen, Tel. (07544) 71299,
Fax 73293, eMail: Thomas-Drach@t-online.de,
www.Bewusster-Leben2000.de/menta-verlag